Sonntag, 30. Dezember 2012

gut getan

haben die vergangenen Tage uns.
Zuerst gab es den Megastress. Kurz vor Heiligabend deutete nix auf den 24. 12. Dezember hin. Vielleicht ein geplünderter Adventskalender, aber sonst ?
Als dann der 24.12. auch noch so frühlingshaft warm war, hätte Weihnachten fast ausfallen können, schließlich haben wir aber doch noch die Kurve gekriegt, den Baum aufgestellt, ein bißchen geschmückt, Essen für 6 Leute vorbereitet und dann in die Kirche gegangen.

Der Heilige Abend verlief vermutlich so harmonisch, wie in Millionen anderen Familien auch - nämlich ziemlich unruhig. Aber schön war es dennoch nur eben ein wenig anstrengend mit den zwei Kinderlien, die gespannt wie die Flitzebogen auf die Geschenke warteten.
In Zukunft gibt´s glaube ich Bescherung zuerst. Danach waren die Kinder nämlich entspannt und alles weitere ganz planmäßig.

Den ersten Weihnachtstag gabs morgens Garten, nachmittags Schwesterbesuch, am Zweiten sind wir morgens in die Eislaufhalle und nachmittags kam mein Onkel, Tante, Cousin zu meinen Eltern. Da sind wir dann auch noch hin.

Die übrigen Tage habe wir wunderbarst mit Ausschlafen ( ! ), rumhängen, vorlesen, spielen, basteln, malen, 1 Film schauen, einem Stadtbesuch ( Madame musste immernoch ihren Geburtstagsgutschein für den Architekten/bastelladen einlösen), einem Zoobesuch, einem Schwimmbadbesuch und einer Runde Inlinerfahren/ Waveboardfahren verbracht.

Der kahle Kirschbaum wird mit Ästen "geschmückt"
Es hat gut getan. Jeden Tag wurden die Streitereien weniger. Jeden Tag die Kinder hilfsbereiter.
Lediglich gestern abend, als der Papabesuch ins Visier rückte war Schluss mit Entspannung.
Als mir die Kinder am Abend noch erzählten, daß die Papafreundin letzten Mal Kuschelbären vor den Augen der Kinder in den Müll geworfen hätte, da war dann auch meine Entspannung wieder dahin.

Nach langer Überlegung hatten wir uns entschieden, daß die Kinder nocheinmal "vorbehaltlos" nach Zürich fahren. Sich nochmals darauf einlassen. Denn den Papa sehen wollten sie schon.Monsieur am liebsten nur tagsüber, Madame am liebsten ohne Papafreundin. Konkurrierende Termine gibt es diesmal nicht.
Dennoch waren beide Kinder extrem angespannt bei der Fahrt vorhin im Zug.
Nächsten Samstag wird entschieden, wie das Setting weitergeht. Ob es weitergeht. Welche Hilfe die Kinder brauchen. Ich bin auf alles gefasst, werde vorerst aus dem Dienstmodell ausscheiden. Keine Ahnung ob es mich meinen Job kostet.

Morgen, übermorgen und am Freitag habe ich jedenfalls nochmal 24 h Dienst. Ich hoffe es wird nicht so schlimm.

Der Sohn schlägt Stöcke von der Leine: gute therapeutische Wirkung ;-)

Mittwoch, 26. Dezember 2012

Weihnachten - etwas ungewohnt

wenn man am 24. draussen auf der Terrasse sitzt und die Sonne genießt beim Mittagessen, dann fragt man sich schon, warum man jetzt ausgerechnet aus dem Haus muss, damit die Kinder pünktlich zum Krippenspiel im Gottesdienst sind....

Das war im übrigen sehr sehr schön.

Wenn es dann nach der Kirche noch hell und warm ist, dann fehlt irgendwas. Stimmung ???

Am 25.12. am Morgen gemütlich im Garten gewerkelt und gesehen, was uns da an Arbeit im Frühling erwartet. Wieder die Sonne genossen und die Ruhe. Die Kinder haben Skateboard fahren ( mit meinem alten neongrün und neonrosanen Skateboard)  und Waveboarden ( ich kann´s endlich ! ) geübt, bis am Horizont plötzlich mächtige dunkle Wolken aufkamen. Wir haben es gerade noch rechtzeitig  nach Hause geschafft.
Am Abend dann feiern bei meinen Eltern mit meiner Schwester und Freundin.

Heute früh bis 9:45 Uhr geschlafen ;-)
Infolge dessen wälzt sich auch das kleine Kind immernoch wach im Bett herum. Es ist einfach nicht müde. Der Versuch, die Kinder in der Eislaufhalle auszupowern ist nicht ganz gelungen. Das große Kind kurvte sicher seine Runden, das kleine Kind hing mir am Ärmel und stellte  sich nicht so sehr geschickt an. Fakt: Ich bin ziemlich erledigt durch ständiges Stürze abfangen. Das kleine Kind eher nicht.

Das Sportprogramm für morgen muss effektiver sein !

Montag, 24. Dezember 2012

alle Jahre wieder

hinke ich mit meinem Zeitplan Tage hinterher.
Nachdem ich gestern nacht bis fast 2 :00 Uhr verzweifelt den Nudelteig verarbeitet habe : am Schluss gab noch jede Menge Lasagneplatten und dreimal darf man raten, was es heute zu mittag gab:  Bandnudeln - sehr lecker  ! Dennoch werde ich nie wieder auf die Schnapsidee kommen, mal eben am Nachmittag aus 2 kg Gries "ein paar weihnachtlich ausgestochene Nudeln" zu machen.

Die letzten 3 Tage waren wir insgesamt 4  Mal in der Kirche zu verschiedenen Proben und Einsätzen.
Heute dann morgens ich mit meinem Chor im Gottesdienst und am Nachmittag die Kinder bei der traditionellen "Weihnachtsmusik bei Kerzenschein". Mit allen möglichen Jugend- und Kinderchören, die unsere Gemeinde zu bieten hat. Es ist immer sehr sehr schön, das Publikum wird immer schwer miteinbezogen und die Kirche ist jedes jahr brechend voll. So auch diesmal. Mittlerweile stehen dann meine Kinder nicht mehr beim Spatzenchor dabei sondern immerhin schon beim ersten Mädchen- bzw. Knabenchor. Und sie haben Spaß ! Morgen kommt dann noch das Krippenspiel ;-)

Zwischen den Einsätzen wurde hier ein wenig geputzt und aufgeräumt. Die Kinder haben sich zwischendrin einmal etwa 20 Minuten nicht gezofft. Das war das Maximum heute. Ansonsten extrem entspannte vorweihnachtliche Atmosphäre mit wenigen präpubertären Ausfällen...

Das einzige Geschenk, was ich mir gerade dafür umso mehr wünsche ist :
Zeit. Zeit für ein bißchen Muße. Zeit mit den Kindern und Zeit auch mal für mich.
Zeit, mal liegengebliebenes zu erledigen. Zeit, mal ein Buch zu lesen. zeit mal eine der etlichen DVDs, die hier liegen zu gucken. Zeit zum ausfäumen: äusserlich wie innerlich. Zeit, mir über meine berufliche Zukunft klar zu werden. Zeit, vielleicht mal Freunde zu treffen. Zeit zum Rausgehen.
.

Allen da draussen schöne Weihnachten !!!



Samstag, 22. Dezember 2012

selber schuld

wenn man aus Rationalisierungsgründen allen möglichen Menschen das gleiche schenken möchte. Dabei sollte es nur eine kleine Geste sein, ein Tütchen mit weihnachtlichen Nudeln.
Nach 5 Stunden Nudelteig aus 2 kg Hartweizengries durch die Rollen drehen und ausstechen denke ich:  das sind sehr wertvolle Nudeln- wehe sie schmecken nicht ;-)

gefühlte 100 Tage

Rückstand haben wir auf den Brüllen´schen Vorweihnachtsstatus. Immerhin war mein Weltuntergangs 24 h Dienst nicht so wild. Heute nacht musste ich gar nicht raus, erst wieder um halb 7. Das hat allerdings auch zur Folge, daß der Dienst finanziell eher eine Nullnummer (24 Euro netto genau) war.

Nun geht´s ans Werk: Wohnung aufräumen, Einkauf verstauen ( wo ??? der Kühlschrank ist so klein ) 6 Personen wollen am Heiligabend verköstigt werden, ein bißchen wenigstens noch schmücken, Geschenke fertigstellen, verpacken.....
Und heute nachmittag mit den Kindern Nudeln machen. Ich bin gespannt ob es klappt. Ich werde berichten.


Dienstag, 18. Dezember 2012

autsch

ganz klassisch : Kopf auf Tischplatte bzw Tischkante beim Lesen der Wochenendzeitung - früh , ich weiß.

Ich gehe dann mal ins Bett

hat jemand ?

ein wirklich empfehlenswertes Nudelrezept ?
Ich habe vor Jahren mal Nudel gemacht,
die wunderschön aussahen, geschmeckt haben sie abscheulich ! Auf was muss ich achten ? Hartweizen bekommt man im normalen Geschäft nicht , oder ?

Über einen Tipp freue ich mich riesig !

Sonntag, 16. Dezember 2012

warum kommt Weihnachten immer so plötzlich ?

Jetzt feiern wir das allererste Mal bei uns zu hause. Und ?
Hier sieht es weder vorweihnachtlich noch weihnachtlich aus, bis auf den Adventskranz und die Krippe und den Barbarazweig erinnert nichts daran, daß in 8 Tagen Heiligabend ist.
Ein Bäumchen habe ich immerhin schon besorgt.

Muße zum Schmücken habe ich keine. Grund dafür ist die allgemeine Hektik, die schreckliche Unordnung gegen die ich jeden tag wie gegen Windmühlen kämpfe.
Alle Disziplinierungsmaßnahmen meiner Tochter gegenüber, die wirklich alles fallen lässt wo sie geht und steht, die zudem noch ein ausgesprochender Sammlercharakter ist laufen ins Leere bzw. führen zu einem extremst schief hängenden Haussegen ohne Konsequenz.
Der Sohn hat in unserm Wohnzimmer, das ja zugleich auch Küche ist, eine Spielecke zugewiesen. Denn das Kinderzimmer ist ziemlich klein. Zum Spielen wie es der Sohn tut mit Lego, mit Autos mit Schleich und Ostheimerfiguren ist da kaum Platz.
Trotzdem trete ich täglich mehrfach beim Kochen auf Autos und dergleichen.

Wir müssten eine große Ausmistaktion starten. Ich glaube weder daß wir noch 20 000 Steckperlen verbasteln werden noch 200 Kettenfädelsteinchen.
Ich glaube auch nicht, daß eines der Kinder noch eines der angefangenen Mal/Spielbücher weiterführt....

Geschenke ? Oh ganz schlechtes Thema.

Ich hab zu tun ! Bis demnächst !

Samstag, 15. Dezember 2012

Aussätzig

bin ich gerade ;-)
In der Klinik herrscht eine hartnäckige Noroempidemie. Eine unserer Stationen ist schon seit 3 Wochen gesperrt. Daß es nicht besser wird wundert mich ehrlich gesagt nicht :

hervorragende ärztliche Händehygiene !


Da ich am Donnerstag von Durchfall geplagt war und mir leider bis dato extrem übel ist, habe ich Arbeitsverbot und kam gestern früh in den Genuss, die Kinder nicht um kurz nach 7 aus dem Haus zu jagen, sondern erst um viertel nach 8. Das war auch ganz gut so, da sah man das Eis besser, auf dem man laufen musste.



Donnerstag, 13. Dezember 2012

Vorweihnachtsgeschenk

Die Kinder haben die letzte Schulwoche keine Hausaufgaben mehr !!!

Ich hatte gar nicht gemerkt, wie sehr die uns geisseln.
Erst gestern und heute.
Ohne Hausaufgaben ist´s einfach wunderbar ;-)

Sonntag, 9. Dezember 2012

damit es alle wissen:

wir sind ALLE gegen Madame, ja ALLE, die ganze Welt.
Wir sind alle schuld, daß Madames Schlitten schlechter rutscht als der baugleiche von Monsieur, alle Schuld, daß die Schneeflocke im Auge gelandet ist, wir sind alle schuld, daß man seinem kleinen Bruder schon wieder vors Schienbein treten muss und alle schuld, daß Madame schlechte Laune hat, weil eben sagt sie hatte sie noch gute Laune, aber die ganze Welt macht ihr schlechte.

Ansonsten fast harmonischer Sonntag ;-)

Was mich ein bißchen stutzig gemacht hat, daß am Sonntag Nachmittag außer uns niemand am Schlittenhang war, wo es so selten schneit bei uns. Überhaupt waren die Strassen leergefegt.
Entweder sind alle in den nahen Schwarzwald gefahren oder vielleicht ein bißchen virtuell Schlitten gefahren, da wird man auch nicht so kalt.
Eigentlich echt traurig !

Zwischendrin dachte ich, vielleicht ist ja was passiert, nur wir rutschen hier lustig - außer Madame- den Hang runter und irgendwo passieren Katastrophen. Ich erinnere mich manchmal an den 11.september 2001.
Damals war ich mit dem späteren KV an der Cote d´azur. Es war wunderbares Wetter, das Meer angenehm wellig und wir ganz alleine am Strand. Als wir über den Campingplatz liefen saßen alle Leute in ihren Wohnmobilen und glotzen. "Sind die doof mitten am Tag vor den Glotze zu hocken", haben wir gedacht. Erst abends im Waschhaus hat uns ein Holländer aufgeklärt.


sicheres Indiz

für meine Erschöpfung...
Wenn ich die Kinder während ich koche willenlos vor einer DVD parke und bei Bullerbü 2 ( die Winterhalbjahresfolge) immer wieder Rührungstränen in den Augen hab....
Völlig unverständlich.

Dafür kann ich jetzt meine Fachkunde im Strahlenschutz beantragen - nein stimmt nicht, zuerst muss ich ja noch die geforderten befundeten Röuntersuchungen vorlegen, aber immerhin der Theorieteil wäre erledigt. Interessieren tut das ja eigentlich niemand, zumindest nicht die Arbeitgeber, aber laut Gesetz dürfte ich in einem kleinen Haus, wie das bei meiner ersten Stelle der Fall war, erst nach Erlangung dieser Fachkunde eine Röntgenuntersuchung anordnen.

Bei strahlend blauem Himmel über gepudertem Wald waren die restlichen Stunden heute echt hart.
Tantalusqualen.

Freitag, 7. Dezember 2012

So fühlt sich das wohl an

wenn man das Alphabet wunderbar kann, den Zahlenraum bis 20( und weit darüber hinaus) addieren, subtrahieren, multiplizieren und dividieren kann, aber  jede Woche nur ein Buchstabe geübt wird, und stur wochenlang 2+4 und 6+3 rechnen soll.....

Heute in meinem Strahlenschutzkurs wurde im wesentlichen der Inhalt von den gestrigen 11 Stunden wiedergegeben und wiedergegeben und nochmal und nochmal....
Es war hart, wenn einem der 6. Dozent den ganz ganz neuen Referenzwert für die Linse sagt, wenn man jede Unterrichtseinheit aus den gleichen Folien besteht nur in anderen Reihenfolgen.
Morgen noch knappe 6 Stunden ! Dann ist´s geschafft.

Donnerstag, 6. Dezember 2012

und nun....

heute früh hab ich zuerst die Kinder in den Hort gebracht und mich dann aufgemacht zum ehemaligen Kernforschungszentrum um dort 11 Stunden Strahlenschutz, Dosimetrie, Röntgenverordnung etc über mich ergehen zu lassen.
Daß das nicht soo sehr spannend ist, wenn man nicht gerade Physiker ist oder eben Radiologe war klar.
Der Stress war, daß dort kein Netz besteht. Und ich meine Tochter zwar mit einem Handy ausgestattet hatte, falls die Abholung durch den Babysitter nicht funktioniert o.ä.

Desweiteren hatte mein Vater, der als sehr ruhiger Mensch und immerhin Psychotherapeutischer Ausbildung doch ganz gut mit Menschen in Konflikten reden kann und eigentlich den KV immer gerne mochte angeboten mit dem KV zu sprechen. Er hatte ihm den Vorschlag gemacht, sich mit ihm in Basel zu treffen um vielleicht mal vermittelnd helfen zu können. Der Kv habe zuerst abgelehnt "Es gäbe keinen Gesprächsbedarf" und dann wohl aber kurz darauf nochmal zurückgerufen und doch um ein Gespräch gebeten.
Nun hatten die beiden das WE so vereinbart, daß die Kinder doch nach Zürich führen, damit dieses Gespräch stattfinden könne.

Als ich nach 13 Stunden ausser Haus zurückkam, empfing mich Madame mit den Worten, ich solle doch den Opa anrufen. Hab ich gemacht, der erzählte mir, daß der KV sehr vernünftig gewesen wäre und wie es vereinbart sei. Die Kinder begannen beide in Tränen auszubrechen, als sie hörten, sie sollten morgen nach Zürich fahren und Madame telefonierte lange mit dem Opa und schilderte ihre Wut und ihre Angst.
Der Opa schlug vor, die Kinder am Samstag erst nach Zürich zu bringen, damit sie sich ein bißchen beruhigen könnten und am Sonntag abzuholen und dann dort mit dem KV zu sprechen .
Immerhin wären meine Eltern so am Samstag und sonntag jeweils 4 Stunden Zug gefahren, auch nicht unentgeltlich , ich fand das ein faires Angebot, um dem KV gerecht zu werden, das Gespräch zu führen und den Kindern vielleicht ein bißchen den Stress zu nehmen.

Aber : KV ist stinkig, Mein Vater ist jetzt auch blöd und wir sind sowieso alle unfähig. Kindern habe man gefälligst zu sagen, was sie zu tun hätten und dann täten sie das auch.

Ich bin gespannt was jetzt kommt, ich weiß es noch nicht.
Ich muss dringend dringend noch einen Überstundenabfeiertag bekommen, ich bruache einen Anwalt. Ich brauche Zeit und Nerven und Ruhe.

Leider morgen wieder im Funkloch Kernforschungszentrum, wieder den ganzen Tag und am Samstag bis um 3.
Ausnahmeweise freue ich mich nicht so sehr über den angesagten Schnee. Ich muss nämlich mit dem Auto fahren.

Mittwoch, 5. Dezember 2012

ah, jetzt doch

jetzt habe ich den ganzen Tag damit verbracht das Wochenende zu organisieren, Kinderbetreuung etc.

Jetzt kommt eine mail: Die Kinder fahren doch nach Zürich.

Ich kotze gleich, echt !

Quod erat expectandum

Der KV ist vorerst nicht mehr bereit Papawochenenden wahrzunehmen.
Ich bi  die Böse, die ihren Kindern eigene Bedürfnisse einflüstert, er sei nicht flexibel im Job um auf Änderungen zu reagieren.
Ach...
Die armen Kinder haben echt was anderes verdient !

ich bin ratlos:
morgen, Übermorgen und samstag Fortbildung ganztätig,
4 Dienste in der kommenden Zeit- wenn ich die absage... dann wird das mobbing am Arbeitsplatz vermutlich wirklich nicht mehr auszuhalten sein.

Ich bin so fertig gerade, wenn mir nicht die Nachbarin gesagt hätte, daß morgen Nikolaus ist, hätte ich sogar den vergessen.




Samstag, 1. Dezember 2012

nur ganz kurz

uns steht das erste Wochenende nach den Sommerferien ohne Termine bevor: ist das nicht traumhaft ?

Wir haben zwar tausend zu erledigende Dinge, unter anderem den CDU Oberbürgermeister abzuwählen, noch einen Adventskranz zu binden, einen Schweinebraten zu braten, das Chaos, die Kaninchen, die Wäsche...... aber ohne Termindruck ;-)

Hoffe nur uns ringförmig umkreisende Viren schlagen nicht zu:
Nachbarn "Magen Darm",
Klinik: eine unser beiden Stationen wegen epidemieartig ausgebrochenem Durchfall und einem bestätigen Noroverdacht ist heute komplett isoliert worden.
Vom Personal bisher erst 2 Personen erkrankt.
Ich hoffe der Kelch geht an uns vorüber

In diesem Sinne:
Schönes Wochenende

Dienstag, 27. November 2012

und noch schneller

und schneller dreht sich das Hamsterrad.
Heute früh mit dem Gedanken zur Arbeit geradelt, daß ich nochmal nachfragen muss, ob ich meine 22 Überstunden wirklich vor Weihnachten abfeiern darf. Und gleich bei der Röntgenbesprechung gesehen, daß die Personaldecke verdammt dünn ist.
Die Schwangere ist jetzt erstmal länger krank, jemand anders feiert gerade Überstunden ab, dann hier und dort. Ich fürchte, ich kann nicht mal einen Tag frei machen. Und ich hätte ihn soooooo dringend nötig. Und nicht nur ich, meine beiden Kinder auch.
Alles ist Hetze, immer kann ich nur mit einem halben Ohr bei der sache sein, Im hort gemachte Hausaufgaben sind eigentlich unerledigte Hausaufgaben....
Dann hatte ich ja vergangene Wochen so gekämpft, daß ich endlich die Fortbildung machen darf. Donnerstag bis Samstag nächste Woche.
Heute kam das Programm in mein Fach geflattert: Beginn 8:15 Ende 19:15 Uhr  ....ups. Mit 18 Uhr hatte ich gerechnet, aber 19:15 uhr finde ich schon ganz schön lang. Vor 20 Uhr bin ich dann nicht zuhause. Und wer kümmert sich um die Kinder ?
Der Hort schließt um 17 uhr. Bis halb sieben hätten die Nachbarn die Kinder genommen. Aber deren Kinder liegen um halb 8 im Bett, d.h.  sie werden im Leben nicht so lang auf meine aufpassen.
Morgen den Babysitter anrufen, den die Kinder hoffentlich nicht ganz vergrault haben.
Natürlich schriebt das Töchterchen dann gleich am nächsten Tag einen Mathetest. Ohh, muss immer alles auf einmal kommen ?

Am Abend der Blick in Madames Schulranzen: lauter lose zerknitterte Blätter, Hausaufgaben waren auch nicht fertig und alles vollgeschmiert.
Als ich in die Küche bin zum Abendbrot machen, hab ich Madame einen Stapel loser Blätter gegeben, die da rumfuhren und ihr gesagt, daß sie das bitte bis zum Abendessen wegsortieren soll.
Als ich nach dem Abendessen nachsah, hatte sie einfach alles wieder zusammengknüllt in die Jurismappe gesteckt. Stattdessen irgendwelche Geheimsprachenpläne ausgearbeitet.
Meine Nerven.....

Dann erreichte mich am Abend der Anruf einer anderen Mutter aus der Schule. Meine Tochter hätte auf dem Schulhof gehänselt und gepöbelt und eine bis vor kurzem noch gute Freundin verkloppt. Überhaupt, was sie so mitkriege sei Madame mehr als aggressiv gerade.

Ich hab Sie gefragt, was sie so aggressiv macht, welche Wut, denn da in ihr steckt, wen sie am liebsten mal so richtig verkloppen würde. Denn tatsächlich hat sie es sich gerade mit viele verscherzt. Und hier zuhause ist auch nur Gezanke mit dem Bruder.
Sie hat lange geweint - wie übrigens gerade fast jeden Abend-  und dann gesagt: Ich bin wütend auf dich Mama, weil du so viel mit mir schimpfst, aber noch viel wütender bin ich auf den Papa. Dann kam ein Schrei, ein laaanges Schluchzen und erbärmliches Heulen.
Madame sollte mir alles an den Kopf werfen, was so doof ist an mir. Ihr fiel aber nach 3 Sachen gar nichts mehr ein, das war ein bißchen süß. Und dann holte sie wieder tief Atem. Und schrie laut "Papa, warum interessierst du dich nicht für uns ? "
Das arme Kind.
Sie ist zwar eine gute Schauspielerin - ich glaube ja immer sie hätte das Zeug für eine große Karriere, aber das war kein Schauspiel.

Die Verarbeitungsstrategie von Monsieur ist ein ganz andere, nicht minder anstrengend: Er kapselt sich ab. Hört nichts mehr, sieht nichts mehr. Für ihn habe ich gerade gar keine Zeit. Das tut mir so weh.

Und was mache ich ? Ich verzweifele, weil ich nicht weiß was tun. Es komme zwei Papawochenenden und dann eine Woche Ferien bei Papa. Und ich habe Dienst. Insgesamt 4 Mal in der Zeit. Und Fortbildung. Und ich kann all das nicht stornieren. Es ist schlicht keiner da.
Ich werde hier gebraucht, ich werde bei der Arbeit gebraucht- eigentlich bräuchte ich aber mal. Was ? Weiß ich nicht mehr.

Jetzt werde ich erstmal wieder einen Frosch killen.








Montag, 26. November 2012

von mir aus

darf es jetzt ganz schnell ein knackig kalter Winter werden, so mit Schnee und Eis - für vielleicht 6 Wochen und dann gerne wieder Frühling ;-)

Wäre doch was, oder ?


Sonntag, 25. November 2012

mmhhhh

total missglückte Kinderrückkehr vom Papawochenende.

Der Sohn verkloppte mich erstmal grundlos und zwar ziemlich heftig.

Die Kinder gingen sich ständig an die Gurgel - gut das tun sie oft, aber nicht immer in der Heftigkeit.

Die Tochter eröffnete mir, daß sie ein 4-5 im Diktat geschrieben hat ( lauter Buchstaben am Ende der Wörter vergessen, richtige Rechtschreibfehler hat sie "nur" 2).

Der Sohn erzählte mir, er habe dort ins Bett gepinkelt - das hat er seit 2 Jahren nicht mehr getan...

Wir sind noch kurz auf den ehemals nahen Gnadenhof zu "Weihnachten im Stall" gegangen, denn die Kinder mussten noch gelüftet werden. Monsieur hätte am liebsten alle Pferde verkloppt. Keine Ahnung, was sich da wieder in ihm gestaut hat.

Und natürlich, wie könnte es anders sein, waren die Hausaufgaben beider Kinder nicht fertig. Jetzt mal ehrlich ! Seit fast 2 1/2 Jahren scheint es nicht möglich zu sein in der Papazeit seine Hausaufgaben zu erledigen.

Die Kinderklamotten sind mal wieder völlig verräuchert- Rauch und Fettgeruch. 1 Fuhre Wäsche nur wegen Geruch - grrrr

Und, nachdem der Papa sich geweigert hatte den Kindern ihre freiagnachmittäglichen Aktionen zu ermöglichen mit dem Argument sie kämen dann in den Stau, erzählten mir die Kinder, sie seien nach dem Abholen im Museum gewesen und dann in den Stau gekommen. Ach....

Am Abend müde irgendwie gestresste Kinder in Bett gebracht und mich gefragt, warum ich diesen doofen Quatsch jetzt schon fast 6 Jahre mit mache.
Aber gibt´s eine Alternative ? Eher nicht.

Wie lernt das Töchterchen, sich zu konzentrieren ?
Und warum läuft hier alles so unrund  ?

deprimierend

wenn man seit 3 Stunden intensiv aufräumt, kurz rausgeht, um den Müll zu entsorgen, rein kommt und denkt: "Oh weh, hier siehts aus wie ein Saustall !"

Und ich hab keinen Bock mehr auf Studentenambiente und Saustall, aber ich krieg einfach hier keine Ordnung rein. puhuuuu...schnief !
Jetzt muss ich mal weiter aufräumen ;-)

Samstag, 24. November 2012

Schreck

Auf dem Rückweg vom Waldorfbazar bin ich schon in der Dämmerung durch ein Industriegebiet geradelt, hab auf einer Brachfläche noch schnell nach ein bißchen Grünfutter für die Karnickel gesucht und als ich mich aufgerichtet hab standen plötzlich diese zwei Figuren neben mir. Ich könnte schwören, mein Herz ist kurz stehen geblieben.

Parallelwelten

Die Kinder waren soooo traurig, daß sie heute nicht zum Weihnachtsbazar der Waldorfschule konnten und Kerzen ziehen, Stockbrot machen, in der Edelsteinhöhle nach Schätzen suchen etc...
Darum musste ich wenigsten Kerzen ziehen gehen. Ich kam mir zwar ein bißchen verloren vor ohne meine Kinder, hab aber tapfer insgesamt vier Riesenkerzen gezogen und in der Zwischenzeit das Publikum genauer betrachtet.

Ich hab vorwiegend Väter mit Kindern in Maducas gesehen, unzählige geflochtene Zöpfe, gestrickte Mützchen, Lodenmäntelchen, mittelalte Väter mit gestrickten Schals etc pp gesehen. Die vielen Väter waren beeindruckend.
Heute fand ich´s echt auffällig. Sonst ist es mir nie soo aufgefallen.

strange

wenn man nachts um 23:45 uhr auf dem Heimweg vom Rufdienst zufällig an einer Grundschule vorbeiradelt und dort laut der Pausengong ertönt...

Donnerstag, 22. November 2012

Eigentlich

beginnt abends um halb neun, wenn die Kinder im Bett sind nochmal eine große Schicht für mich. Aufräumen, Wäsche bügeln, mails abrufen, wichtige Dinge am Schreibtisch erledigen, ....

Gestern abend bin ich um 21 Uhr bei Monsieur im Bett eingeschlafen als der kurzen Schutz vor den Gespenstern benötigte. Um halb 11 bin ich zwar wieder aufgewacht, war völlig durchgefroren, weil nicht zugedeckt und im Kinderzimmer die Terrassentür geöffnet war, so daß ich mich nur noch in die warme badewanne legen konnte, schnell den Kaninchen noch etwas Futter geben und dann ab ins Bett.

Heute nun 1 1/2 Stunden mit KV und Kindern Gespräch über die nächsten anstehenden Papawochenenden, die alle mit wichtigen Kinderaktivitäten zusammenfallen, die der Papa aber nicht wahrnehmen möchte.
Die Kinder haben zunehmend einen Freundeskreis und möchten mit diesem Zeit verbringen. Begeisterungsstürme hat die Ankündigung eines PapaWEs noch nie ausgelöst, bei Monsieur ganz im Gegenteil erst seit ca 1/2 Jahr nicht mehr die volle Panik, mittlerweile schläft er nur noch die 3 Nächte vorher beschissen und ist tagsüber nur am Rockzipfel. Das war früher wesentlich schlimmer.
Madame ist normalerweise eher indifferent aber derzeit oft total angepisst, weil ihr irgendein "Event" entgeht und weil sie die Fahrerei nach Zürich satt hat.

Fazit des abends: Wenn die Kinder genervt seien, dann will Papa nicht kommen, das sei ihm zu doof.
Wir sollen einen Plan machen, wann Papa-wes gewünscht seien und er guckt, ob er darauf eingehen möchte.

Seufz !!!

Mittwoch, 21. November 2012

Meine Oma

...hat nen Lippenstift mit Leuchte, mit Leuchte, mit Leuchte...

Was es alles gibt ?

Zwangspause

am heutigen "Großkampftag".
Es gab über eine Stunde Stromausfall. Somit musste die Schreibtischtätigkeit ( internet ging nicht), diverse Telefonate und das Staubsaugen .... erstmal warten.
Jetzt ist wieder Strom da. Ich hab aber jetzt andere Dinge auf dem Programm.

Aber irgendwie hat´s auch gut getan: Ein Schwätzchen auf der Strasse mit den Nachbarn - kommt gerade selten vor - ein Nachdenken über das was alles geht und was nicht....
Atempause

Montag, 19. November 2012

Muss das sein ?

Madame hat bis Weihnachten noch 8 (!) Klassenarbeiten/Tests. Und das in der 3. Klasse.
Muss das sein ? Muss man in Religion einen Test schreiben ? Und in Menuk (MusikNaturwissenschaftenKunst) ? Und in Französisch ? Und in Deutsch einen Sprachkundetest, ein Diktat, einen Aufsatz und einen Verständnistest ? Ich finde nicht !

Samstag, 17. November 2012

unwohl

gerade bekommt Madame nach langem Drängeln "MOMO" vorgelesen. Eigentlich finde ich, ist sie noch etwas zu klein und insbesondere ihr Bruder.
Typischerweise hat der schon kurz nach dem Auftreten der Grauen Herren irgendwann als mal wieder Hektik war, gefragt: " Mama, vielleicht werden wir auch von Grauen Herren belagert und merken es nur nicht." während Madame der Bezug auf das jetzt und hier noch nicht in den Sinn gekommen ist.

Aber seit die Kinder im Buch in den "Kinderdepots" sind, muss ich doch manchmal schlucken!

Es wäre spannend zu wissen, was Ende geschrieben hätte, wenn er das Buch 40 Jahre später verfasst hätte, so unter dem Eindruck von Kitaausbau, Ganztagesschulen etc...

Donnerstag, 15. November 2012

Lerneffekt

Ich hoffe, es gibt einen.
Madame hat in Mathe immer eine Wochenhausaufgabe. Auch als Wochenhausaufgabe finde ich es ziemlich knackig. 5 Seiten, klein kopiert.
Aber wenn man es die ganze Woche vertrödelt und dann am Donnerstag mit kleinen Unterbrechungen von 3 bis um 7 dran sitzt und daher sogar sein Turntraining ausfallen lassen muss, dann..... hoffe ich einfach, es gibt einen Lerneffekt.

Mittwoch, 14. November 2012

juhu

wir haben Winterschuhe für Madame....
Kaum zu glauben, aber wahr !

noch 1 Tropfen

fehlt, dann ist das Fass endgültig voll.

Seit über einem Jahr arbeite ich in der Klinik. 50%. Wenn die Kinder in den Ferien beim Papa sind auch 100 %. Und mache Nachtdienste. 2 pro Monat. Wenn die Kinder in den Ferien beim papa sind auch mehr. Bei Vorstellungsgespräch war von max 1-2 die Rede.
Und es war die rede vom sogenannten Basischirurgen. Ausbildungsvertrag.
2 1/4 Jahre Teilzeit Orthopädie habe ich ja schon, auch mit einigen eigenen OPs. 2 Jahre Teilzeit sollten jetzt noch hinzu kommen. Da gibt es einen Op Katalog zu erfüllen, da gibt es Fortbildungen zu machen, da gibt es bestimmte Dinge wie Drainagen legen etc zu machen.

Is nicht. Jedes mal, wenn ich einen Anlauf mache, auf mein OP-Recht zu pochen, kriege ich eine Abfuhr. Heute dann stand ich mit einer Kollegin über dem Dienstplan. Ob ich hier und dort doch eine  ganzen tag arbeiten könne, denn da wäre ja niemand da für die Ambulanz. Jeder der Ärzte hasst die Ambulanz. Ich bin dort seit 1 Jahr. Die anderen wochenweise. Da gibt es Stationswochen, Op Wochen und Ambulanzwochen. Um in den OP zu kommen hatte ich das erste Jahr einen tag in der Woche voll gearbeitet. Damit ich da mal in den OP könnte. Und was war. Jedesmal stand ich alleine in der Ambulanz mit etlichen Patienten. Für alles bruacht man einen Oberarzt zum Absegnen. Zum Entscheiden, Zum Op Indikationen zu stellen. An diesen Tagen war nie einer greifbar. Und ich hab mir Woche für Woche den Kopf abreissen lassen müssen, weil die Unterschrift gefehlt hat.

Heute also stand ich mit einer Kollegin am Dienstplan. Und dann sagte ich,nein da könne ich nicht voll arbeiten, da hätte ich Fortbildung. Meine erste Fortbildung nach über einem Jahr. Papawochenenden hin und hergeschoben habe ich dafür. Nein, das geht nicht !
Und überhaupt, sie sei jetzt die dumme, die mir das sagen müsse, aber denken würden sie alle gleich. Sie fänden es völlig assozial, daß ich nur 2 Dienste im Monat mache. Und dann auch noch denken würde, ich käme hier mit einer halben Stelle rum und wolle nun auch noch irgendwelche OPs machen ? Da sei ja nun doch völlig daneben.
1 (!) lausige OP habe ich bisher. Ich weiß bei einem Großteil der Eingriffe noch nicht mal wie sie überhaupt von statten gehen. Jeder Praktikant sieht mehr.
Und dann kam Weihnachten wieder auf den Tisch.....

Da treibt man morgens seine  Kinder wie Vieh im dunklen ( 7:10)  in die Schule, damit man um 8 dort auf der Matte steht. Versucht seinen Job so gut wie möglich zu machen- und ich behaupte, daß ich das, was ich mache auch gut mache. Und kriegt immer nur eines auf den Deckel.
Ich hab kein so dickes Fell.
Aber so kann es auch nicht weitergehen.
6 Wochen Kündigungfrist hab ich. Wenn ich bis Freitag kündige, können die selbst sehen, wer den 31.12. und 01.1. arbietet. Und dafür nunmal 24. bis 26. frei hat. Ist das denn ein so perverser Wunsch von mir  ? Zumal ich letztes Jahr Weihnachten auch gearbeitet hatte.


Dienstag, 13. November 2012

Toller Start in die Arbeitswoche

Erst morgens vom Chef zitiert worden, wegen fehlender Unterschriften auf KV Dokumenten und meiner horrenden Fehlzeiten. Fakt ist: Ich habe viel gefehlt. Ich hatte zwei mal eine fette Bronchitis dieses Jahr und einen Bandscheibenvorfall. Und 4 oder 5 Fehltage wegen Kind krank.
Da ich bei unserem 3 Personen Haushalt immer im Boot bin, wenn einer krank ist, ließen sich die auch nicht vermeiden.
Dann ist bemängelt worden, daß meine Briefe zu lange bräuchten, um diktiert zu werden. Auch das ist fakt. Wenn aber es nur ein Diktiergerät in einem anderen Bau und noch dazu 3 Stockwerke höher gibt, dann kann man nciht mal eben schnell was weg diktieren. Da aber in der Ambulanz, in der ich bin grundsätzlich Ramba Zamba ist und die Wartezeiten für  Patienten nicht selten 4 Stunden betragen, weiß ich auch nicht, wie ich das lösen soll.

Dann während der Arbeit einen Anruf bekommen von meinem Vater, meine Mutter sei auf Station XY. Strahlenklinik wegen Lebermetastasen....


Montag, 12. November 2012

Flott

war Madame heute beim den Schulschwimmmeisterschaften.
Ich hatte ihr im Vorfeld erklärt, daß sie sich nicht ärgern braucht, wenn sie nicht so weit vorne liegt, denn da gibt es einige Kinder, die im Schwimmverein sind und 2-3 mal wöchentlich trainieren. Ich meinte, das wäre, wie wenn ihr alle einen Turnwettbewerb machen würdet, dann wärest du im Vorteil.

Was macht sie ? Wie sie vor ein paar Wochen beim Turmberglauf die Leichtathletinnen überholt hat, hat sie auch heute die Schwimmerinnen überholt. Krass.
Wievielte sie geworden ist, weiß ich noch nicht, weil sie wegen Mitfahrgelegenheiten die Siegerehrung nicht abwarten konnten. Aber in ihrem Lauf hat sie zumindest die beiden im Schwimmverein schwimmenden Mädels überholt.
1:04 Min. sei ihre Zeit gewesen. Das kommt mir recht flott vor. Ich erinnere mich nämlich sehr gut daran, wie wir in der 6. oder 7.  Klasse für irgendein Abzeichen schwammen. 59 sekunden hatte ich damals gebraucht. Die Lehrerin hatte aber in Erwartung, daß ich wohl eine Minute überschreiten werde schonmal eine Minute eingetragen und dann eben noch die 59 sekunden dazu. Ich wär ihr fast an die Gurgel gesprungen, denn mit knapp 2 Minuten bekam man das Abzeichen nicht. Ich hab ihr damals etliche Male erklärt, daß ich nicht so lang geschwommen sei. Da war nichts zu machen.

Ich weiß schon, warum das Kind so eine Power hat.... mir fehlt sie nämlich. Vielleicht sollte ich mal bei ihr suchen. ;-)

schon fast verjährt

Naja, Zwei Wochen sind sie alt, die Bilder, aber eben erst in den Rechner übertragen.

Scherben bringen Glück, sagt man

In Analogie zum nachfolgenden Bild. Man bemerke Monsieurs Baumarktmütze, die er unbedingt haben musste und seitdem stolz trägt.

Damals ungleich schönerer Hintergrund und schöneres Wetter vor dem Refuge du grand plan in den Alpes Vanoise


Sonntag, 11. November 2012

zu nichts

komme ich gerade.
Und es nervt mich abartig. Berge von Dingen, Wäschen, Todos häufen sich und nebenbei stehlen mir zwei eigentlich sehr liebe Menschen in diesem Haushalt, 5 und 8 jährig, den letzten Nerv. Denn grundsätzlich ist alles immer zu wenig. Zu wenig action, zu wenig Spaß, zu wenig Abwechslung, zu wenig...
Dabei waren wir dieses Wochenende auf der Messe, Madame auf dem 14. Kindergeburtstag dieses Jahr ( geht langsam ins Geld ;-) ), waren im Gottesdienst um halb 12 ( Kirche für Ausgeschlafene, nennt sich dieses Angebot, inklusive Mittagessen, immer sehr schön) , waren im Kindervariete/Zaubershow, waren St.Martin Laufen.
Ich finde das ist mehr als Genug Programm für ein Wochenende.
Madame findet das nicht, warum wir nicht auch noch schwimmen waren. Völlig ernst gemeint.

Dafür hat sie Ihre Hausaufgaben nicht fertig bekommen. Aber das muss sie dann selbst mit der Lehrerin verhandeln.

Mich macht das fertig.
Alles macht man irgendwie möglich. Und immer ist es zu wenig.
Ich finde, es war zu viel.

Samstag, 10. November 2012

Buhuuu

Mit Madame Schuhe Kaufen ist kein Spaß. Sie hat nämlich einen sehr breiten Vorfuß und einen hohen Spann, die Ferse ist schmal.
Jahr für Jahr bin ich glücklich, wenn wir irgendwas gefunden haben.
Dieses Jahr gestaltet es sich mal wieder ganz schwierig.
Ausnahmsweise gefallen ihr die Schuhe, die es so gibt wenigstens. Aber sie passen nicht.
Heute kam die letzte Hoffnung, eine Bestellung per Post. K.avat Schuhe, bisher hatten wir immer Glück. Dieses Jahr auch nix.
In unserm Stadtteil gibt es 2  Schuhgeschäfte. Eines hat leider nie Marken, die irgendwie passen, das andere wird von einer Mennonitenfamilie geführt. Furchtbar freundlich und zuvorkommend sind die dort. Nur wenn ich mit meiner Tochter komme, dann ist es mir der Beherrschung bald vorbei.

Nun müssen wir doch mal wieder in die Stadt. Ich weiß zwar nicht wohin, aber irgendwelche Schuhe braucht das Kind ja.

Und dafür muss Madame extra eine Verabredung absagen. Ich bin die kommenden 2 Wochen im Geiste abgegangen, es gibt keinen Termin mit meiner Tochter, ohne Bruder und mit ausreichend Spielraum nach hinten. Auch dieser Termin wird eher hektisch.

Für die nächsten Halbschuhe bin ich fest entschlossen diesmal zu einem hier ansässigen Schuster zu gehen. Der macht die Schuhe nach Maß, bei Kinderschuhen sind die Preise akzeptabel. Vielleicht 10 Euro mehr als ein Konfektionsschuh, aber, wenn er dafür passt.... Dann wäre das das echt wert.  

Donnerstag, 8. November 2012

Minuspunkte fürs Karma

Heute habe ich einen Seite in mir entdeckt, die mir relativ neu und irgendwie unheimlich ist.
Gehässigkeit könnte man es nennen.
Prinzipiell bin ich ein extrem friedliebender Mensch.
Wenn jemand sich mir aggressiv gegenüber zeigt oder unfair oder irgendwie sonst doof, suche ich oft die Gründe bei mir, entschuldige das Verhalten...

Nun kam es in der letzten Zeit aber immer öfter zu Situationen, in denen mich jemand bevormundet, mich für blöd verkauft, mir kluge Ratschläge erteilt, obwohl derjenige keinesfalls die Weisheit mit Löffeln gefressen hat. Hin und wieder ernte ich mitleidige Blicke, weil ich ja so lebensunfähig bin....

Und nun spüre ich etwas, was mir neu ist: Ich wünsche dieser Person, daß es mal so gar nicht rund läuft. Eigentlich läuft es dort auch gar nicht soo rund, aber dennoch ist so ein "Ällabätsch, kehr du doch erstmal vor deiner Haustür" Gefühl in mir.
Es ist mir ein wenig unheimlich. Vermutlich handelt es sich um eine gesunde Abgrenzung meinerseits, aber ich schäme mich für den Gedanken, jemandem etwas schlechtes zu wünschen.

Es gibt so etwas ähnliches in zwei Bereichen nochmal:
Der Gedanke, einen Hundebesitzer, der seinen Hund direkt auf den Weg kacken lässt, mal mit dem Gesicht in den Hundehaufen zu tunken.

Oder die Schadenfreude, die es mir bereiten würde wenn einer dieser inflationär zunehmenden SUVs eine langdauerndes Fahrverbot hätte oder so.

Aber das hat eine ganz andere Qualität.



ach....

heute, Donnerstag der Zettel mit der Info:
Madame ist gemeldet bei  den xy (Schwimmen)Meisterschaften teilzunehmen, der Wettkampf findet nachmittags statt.
und jetzt:
...Ihr Kind hat am Montag schulfrei !...
Äh, tolle Info, oder ? Und so zeitig.

Mittwoch, 7. November 2012

Und täglich grüßt...

...das Murmeltier, wäre gar nicht so schlecht, denn die Murmeltiere schlafen ja im Winter viel.
Meine zwei kleinen Mitbewohner schlafen mal wieder überhaupt nicht, obwohl sie sooooo müde sind.
Eigentlich hatte ich sie heute nochmal vor die Tür jagen wollen am Abend, weil ich der Meinung bin, daß man dann eventuell besser schläft. Die zwei wollten partout nicht. Und so weiß ich schon, was mich morgen erwartet. Es ist aktuell 21:15 uhr und beide kruschteln in ihren Betten herum. 6:15 Uhr muss ich sie wieder wecken.

Heute früh gab es mal wieder das beinahe ritualhafte Aneinandergerade zwischen Madame und mir, weil Madame morgens die Ruhe weg hat, trödelt was das Zeug hält und ich ständig zu spät zur Arbeit komme. Heute bei Regen, Gegenwind und nassem Laub auf den Wegen war auch nicht viel Zeit wett zu machen. Als ich dann völlig erledigt bei der Arbeit einen kleinen Stoßseufzer von mir gab, von wegen, ich wünsche mir man ein entspanntes Mutter- Tochter- Verhältnis, wurde ich gleich von 3 Seiten meiner Illusionen  beraubt. Das sei ein Widerspruch in sich. "Entspanntes Mutter- Tochter- Verhältnis". Ich will es nicht recht glauben, aber vielleicht würde mich das ein bißchen entspannen, wenn ich den Kampf darum aufgebe ???



Dienstag, 6. November 2012

Was ist nur los....

Hier spielt sich gerade eine "katastrophale" Schulentwicklung bei Madame ab und ich bin völlig ratlos.
Klar, daß zwischen Klasse 2 und Klasse 3 ein enormer Sprung vollführt werden muss, das wusste ich bereits im Voraus.
Aber, daß Hausaufgaben täglich über eine Stunde gehen müssen, daß das Kind plötzlich ganz schlecht in Mathe ist, obwohl sie vorher ganz gut war, daß die Rechtschreibung abartig ist, daß man manchmal nicht mal das Wort erahnen kann...

Heute früh lange mit einer anderen Mutter gequatscht - ich hatte überstundenfrei und wollte eigentlich tausend Dinge erledigen, aber wie das dann so ist....- dort werden jeden Tag Wörter abgefragt, Rechenaufgaben geübt ... Extraübungen für dies und das gemacht. Das Kind ist fit, durchaus.

Aber ich kann und will das gar nicht leisten. Und ich finde, nach einer Stunden am Nachmittag sollte für ein 8 -jähriges Kind echt gut sein.

Madame ist alles andere als dumm, sie hat nur völlig andere Sachen gerade im Kopf.
Neulich den Schulranzen entrümpelt und wunderschöne Malerei gefunden.

Ohhh, manchmal hasse ich den Elternjob !!!

Samstag, 3. November 2012

nicht wirklich lukrativ

am Montag muss ich nochmals zu den Physiotherapeuten, denn mein einer Kurs, den ich letztes Jahr unterrichtet habe, steht nun vor dem Examen und braucht ein 4 stündiges Repetitorium. Und Prüfungsfragen für´s Staatsexamen.
Seit 3 Stunden sitze ich daran, fertig bin ich noch lange nicht, Gehalt für Unterricht und Prüfungsfragen: 112 Euro, vor Steuern.

ein bißchen schade

Puh, den Dienst hätte ich erstmal wieder hinter mir. Es sind immer 24 Stunden, die mich an mein Limit bringen. Obwohl ich nur um 2 Uhr und 4:30 uhr  gefordert war. Geht also, aber die Anspannung ist immer immens. Zumal wir um 19:30 noch eine Patientin operiert hatten, die zwei Stunden später schon wieder nachblutete. Nervenkitzel ;-)  

Da die Kinder in Zürich weilen und ich zwar eine ellenlange Liste an Dingen habe, die heute erledigt werden müssen und zwar wirklich müssen, steht mir wieder ein anstrengender Tag bevor.
Aber irgendwann braucht man auch mal Pausen und das Wetter draussen lädt so gar nicht zum dringenden Marktgang ein. Also habe ich erstmal mein Strickzeug gepackt, mich auf das letzte freie Eckchen auf dem Sofa gezwängt und seit Urzeiten mal wieder etwas Musik gehört. Das kommt so selten vor. Ich habe auch nur eine olle TCM Anlage, so daß die Qualität eher bescheiden ist.

Nun genieße ich den ruhigen Morgen mit Regen draussen, ein bißchen Schubert und dem Strickzeug.
Und während ich lausche, denke ich, es ist ein bißchen schade, daß ich meinen Kindern so gar keine Musik mitgeben kann. Wir singen zwar alle im Chor. Aber z.B. ein einem richtigen Orchesterkonzert oder so, waren wir noch nie. Obwohl der Opa der Kinder in einem Orchester spielt. Seine Konzerte sind aber immer gewesen, wenn auch die Kinder Termine hatten.
Bei aller Kritik, die ich meinen Eltern in punkto Erziehung entgegen halten möchte. Musik war in unserm Haus immer. Und das war schön !
Als kleines Kindergartenkind habe ich immer gerne gelauscht, wenn meine Mutter Klavier übte. Mein Großvater spielte hin und wieder sonntags in der Kirche die Orgel, wenn wir ihn besuchten, dort war es übrigens auch üblich morgens vor dem Frühstück in Lied aus dem Gesangbuch zu singen.
Mein Vater spielt/e in Quartetts und Orchstern und ein Instrument für uns Kinder war Pflicht.
Neben der obligatorischen Blockflöte und dem Klavier war das für mich die Klarinette und das Saxophon. Meine Schwester spielte Cello und sehr gut Klavier und nahm Gesangsunterricht.
Wir gingen beide auf ein Musikgymnasium. Und auch wenn ich selbst nie wirklich richtig gut war mit meinen Instrumenten, hatte ich Spaß.
Bis auf die Improvisationen in der Bigband bzw der Jazz combo, Die habe ich gehasst. Die anderen Schüler dort waren alle Vollblutmusiker, viele sind Berufsmusiker geworden, wenn es ans Improvisieren ging, dann sagte sie nur, ach ist doch ganz einfach, da muss du nur die 2-5-1 Verbindung spielen und im letzten Takt noch den 7er dazu... Auch wenn ich theoretisch gewusst hätte wie es ging, hab ich es nie hingekriegt und mich arg unwohl dabei gefühlt. Und so war ich ganz erleichtert, als ich in den Sommerferien 1995 mir bei dem Fahrradsturz die Frontzähne ausgeschlagen hatte ( darüber war ich nicht froh) und ein dickes Hämatom im Kiefer hatte, so daß an Klarinette oder Saxophon erstmal nicht zu denken war.
Und nun finde ich ein wenig traurig, daß ich nie wieder angefangen hab. Zumindest mit der Klarinette könnte ich in einem Orchester spielen, was sicher sehr viel Spaß machen würde.
Und ein Klavier hätte ich soooo gerne hier stehen. Leider hab ich nicht die geringste Idee, wo in unseren 2 1/2 Zimmern ein Klavier Platz hätte.
Auch fände ich es schön, wenn die Kinder ein Instrument spielten, aber sie sind beide so zappelig, daß ich mir den Kampf ums tägliche Üben kaum zutraue. Vielleicht macht es sie ruhiger ? Wer weiß.





Freitag, 2. November 2012

Mal wieder

Dienst... noch bis morgen früh um 8. Bisher ging´s , aber ich weiß genau, wenn ich jetzt ins Bett gehe, klingelt garantiert das Telefon....


Dienstag, 30. Oktober 2012

Kindermund

Monsieur:
"Mama, wann kriegt man eigentlich den Schallbruch ? "

Madame:
" Mama, die Kaninchen mit den Schlappohren nennt man Hammelkaninchen "

Sonntag, 28. Oktober 2012

kalt

angesichts der doch überraschenden Kälte gestern, mit Schneefall den ganzen Tag, habe ich in einer Nacht und Nebelaktion den Kaninchenstall umgebaut. Die Viecher hausen in einem ca 2 qm großen mit Volierendraht bespannten Gehege auf der Terrasse, wenn sie nicht im "Auslauf" oder im Wohnzimmer sind. In dem Gehege stand ein gekaufter Stall mit 2 Etagen. Trotz stolzen Preises völliger Schrott. Und vor allem fast überall durchgenagt und extrem zugig.

Gestern abend wurde dann ein massiver Stall aus einem alten Nachttisch, den ich mal gebaut hatte und mehrern Brettern gezimmert. Dort ist es winddicht, es ist nicht so kalt wie bisher....

und die Viecher ?
Die liegen bei Null grad auf dem Stroh neben dem Häuschen. Man könnte ja was verpassen. Hu, das schüttelt es mich.
Ich möchte ungern zwei tiefgefrorene kaninchen morgen da rausräumen, eigentlich sollten sie doch schlau genug sein, in die warme Kiste zu gehen.
Naja, manchmal zweifel ich an deren Intelligenz.

Ooohhh...

Heute erstmalig in meinem Leben gesehen:

2 Kranichschwärme auf dem Weg nach Süden - bzw südwestlich sind sie geflogen.
Beeindruckend sah das aus, ehrlich !

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Perspektive

Gestern sah ich auf dem Heimweg eine Frau mit schwarzer Burka. Und zwei kleinen Kindern an der Hand bzw. im Buggy. Eines davon schrie wild, weil es anscheinend in die andere Richtung laufen wollte.

Bisher habe ich ich mir immer nur Gedanken gemacht, wie es ist, unter dieser Burka zu leben. Jetzt habe ich mir vorgestellt, wie es wohl für die Kinder ist ? In einem Land, in dem kaum jemand vollverschleiert ist, die eigene  Mutter immer nur unter der Burka zu erleben. Was fühlt man dann als Kind ?
Und wie ist es in Ländern, in denen alle Frauen so verschleiert sind, wie finden die Kinder die richtige Mama ?
Irgendwie lässt mich der Gedanken nicht mehr los....

Dienstag, 23. Oktober 2012

Nachtrag

Strahlende 8- jährige

Pudding

heute war ich dann wieder arbeiten und dachte eigentlich, ich wäre viel fitter...
Pudding hatte ich in den Knien und wie. Und die Zeit verging ganz und gar nicht. Normalerweise sind die 5 Stunden Arbeit immer rum wie nix, aber heute zogen sie sich wie Kaugummi, trotz Hektik, etlichen Patienten etc.

Auf dem Heimweg gedacht: irgendwas muss sich ändern, das Leben am Limit ( so etwa seit 8 Jahren ) ist echt unbefriedigend. Nur was ?

Heute nachmittag dann: freier Tag für alle ! Toll, ich hab mich riesig gefreut. Am Ende war es so, daß Madame 2 1/2 (!) Stunden an den Hausaufgaben saß, manche waren noch von Donnerstag letzter Woche. Insgesamt finde ich das Hausaufgabenpensum ohnehin viel und wenn es sich dann auch noch sammelt....
Als wir nach dem Abendessen noch "Quirkle" spielen wollten, war Monsieur so zappelig, daß es nicht auszuhalten war, Madame so motzig. Am Ende haben wir es nicht zu Ende gespielt.
Das ist so schade. Ich spiele so gerne, aber mit meinen Kindern ist es meistens ein Graus.
Sind wir da ganz allein ? Es klappt einfach nie.

Montag, 22. Oktober 2012

wir leben noch

Es war was los, die letzten Tage !

Am Samstag sang morgens Monsieurs Chor zu einem super süßen kleinen Musical angelehnt an "Komm wir finden einen Schatz". Ich hatte recht wenig im Vorfeld gehört und war umso überraschter über die tolle Darbietung.
Vier Erwachsene spielten die Geschichte, während der Spatzenchor herzallerliebst das ganze musikalisch untermalte. Die Frau vom Kantor hatte die Lieder selbst komponiert und das kann sie ziemlich gut. Mit viel Ausdruck und Schwung.

Noch völlig beseelt gingen wir danach unsern samstaglichen Marktgang, der aufgrund des tolle Wetters sehr ausführlich wurde, mit Eis etc.

Abends war Madame dran mit einer etwas größeren Produktion, dem Kindermusical "König David". Am Abend vorher hatte der Chorleiter die Kinder wohl anspronen wollen und gesagt: "Sie kämen sogar im SWR" womit er die Programmankündigung im Radio gemeint hatte, die Kinder aber teilweise verstanden hatten, sie kämen im Fernsehen. Madame tat die ganze Nacht kein Auge zu, um 1 uhr hab ich sie zu mir geholt, wo sie rumgekruschtelt hat, um 3 war ich kur wach, sie auch, und um halb 6 war sie auch wieder wach...Ahhh

Leider sind meine Kinder nicht mit der Fähigkeit ausgestattet, sich ausschlafen zu können, und so kann sich das über die Woche angestaute massive Schlafdefizit, selten ausgleichen. Manchmal würde ich sie so gerne mittags hinlegen , ich selbst liebe Mittagschläfe. Madame, kriegt manchmal die Kurve, Monsieur ist krank, wenn er mal mittags einschläft.

Auf jeden Fall war auch diese Aufführung sehr toll und ich tatsächlich froh als sie rum war, weil ich spürte, wie die Anspannung vom Töchterchen abfiel.

Und dann am Sonntag : Geburtstag. 8. Jahre schon ist es her, daß das kleine schmatzende Würmchen mühevoll aus mir herauskam, um sich nach zwei "Erholungstagen" immer wach und interessiert (man könnte ja was verpassen ....) der Welt zuwand. 8 Jahre steht dieses Kind also schon "unter Stress", naja, fast, ganz selten ist sie auch ein entspanntes fröhliches Kind und sonst gilt einfach das Motto " ich muss alles wissen, ich muss alles können und ich muss immer erster sein..."  Das wirft jetzt ein schlechtes Bild auf mein Töchterchen, das soll es nicht, es soll nur den Character ein wenig beschreiben und verdeutlichen, wie sehr ich mich freue, wenn sie sich mal entspannt.
Im Urlaub in der Bergen gab es solche Momente: Quarzsammeln, völlig entspannt. Das ist so schön gewesen.
Am Sonntag war aber eher Erregung und Aufregung Programm. 13 Kinder in unserm Garten bei bestem Wetter. Schön war´s, wild war´s und ohne die Hilfe einer Freundin nicht zu bewältigen gewesen. Ich war extra nochmal kurz vor Beginn schnell nach hause gefahren um den Fotoapparat zu holen. Keine Chance hatte ich gehabt, auch nur 1 Foto zu machen.
Zum Schluss war es wie geplant dunkel. Mit Kürbissen und Feuer war es dann ganz wunderbar.

Heute dann wie zu erwarten: Alle erledigt, alle müde.
Diese Woche noch, dann sind Herbstferien. Heiß ersehnt.

Donnerstag, 18. Oktober 2012

arme Maus

Madame hat gerade etwas zu kämpfen - überall.
Denn wer ALLES machen muss, dem fehlt die Zeit sich zu erholen. Meine Ratschläge, ihr Programm etwas herunterzufahren, fruchten nicht. Stattdessen saß sie gestern ganz lang am Schreibtisch, nicht um Hausaufgaben zu machen, sondern um eine Inhaltsangabe des "König David Musicals" am Samstag für ihre Freundinnen zu schreiben.
Die Geschichte beschäftigt sie sehr. Ich hab ihr dann nochmal die Geschichte von David und Goliath in der Dimiter Inkiow- Fassung vorgelesen, damit sie eine Chance hat, sie zu verstehen.

Heute dann beim Turnen hat sie sich fürchterlich auf die Zunge gebissen und den Fuß umgeknickt, als sie gegen den Sprungtisch gerannt ist. Das ist dumm, denn daraus entsteht sicherlich wieder so eine Blockade, wie bei ihrem Sprung übers Pferd. Sprung war also völlig ungeliebt geworden bis sie endlich auf den Sprungtisch gewechselt haben. Toll ging es da. Bei dem unrühmlichen Wettkampf letzte Woche das einzige Gerät, was wirklich souverän war, fand ich.
Nun ist der Sprungtisch auch negativ"behaftet".

Hoffentlich geht der Fuß morgen wieder, abwarten hab ich heute noch gesagt, draufstehen ging vorhin nicht, dick ist er auch ein wenig, aber wirklich kaputt ist hoffentlich nix.



Mittwoch, 17. Oktober 2012

große Ereignisse....

werfen Ihre Schatten.
Heute war´s noch mal gemütlich - wenn ich auch mit meiner Matschbirne, dem fiesen zähen Husten und dem Sausen im linken Ohr ziemlich ausgeknockt war.

Morgen dann das übliche Donnerstagstheater mit spätem Turntraining- hach das ist immer schwierig die Kinder dann einigermaßen rechtzeitig ins Bett zu bekommen, wenn wir erst gegen halb 8 hier ankommen, noch essen müssen etc.

Freitag Generalprobe fürs große Kind in der Kirche, natürlich auch spät, für die Aufführung von "David- ein Kindermusical". Letztes Jahr gab´s die Zauberflöte und das war richtig richtig toll.

Samstag früh das kleine Kind Singen im Minigottesdienst, Samstag abend die Aufführung mit dem großen Kind.

Am Sonntag wird das große Kind dann ACHT. Und hat einen Haufen Geburtstagsgäste. Und ich hab mächtig miffensausen.
Ein Glück haben wir den Garten. Hier hätten wir definitiv keinen Platz. Und das Wetter soll auch gut werden. ;-)

Ich muss jetzt noch die Rallye fertig vorbereiten und Madames Mäppchen fertignähen und dann kann ich mich ganz der Organisation der Versorgung des leiblichen Wohls widmen. Puh!
Vorher wird aber eine Runde gesundgeschlafen- hoffe ich !

immer wieder ein Frosch...

krankmelden bis zum Ende der Woche...

kein spaß

Völlig verrotzt fiel mir gestern mehrfach das linke Ohr zu, so richtig.
Am Abend nach Dampfbad, Nasentropfen und Wärme aufs Ohr wurde es wieder frei.
10 Minuten später: Ohr zugefallen und Schwindel, aber wie ! Speiübel ist mir geworden. Als hätte man mich auf so einem kleinen Spielplatzkarrusell festgebunden.....
Gegen den Türrahmen gerummst und mir einen schönen blauen Fleck geholt.

Heute krankgemeldet und Termin beim HNO Arzt.
Uhh- und ich weiß schon was bei der Arbeit dann wieder auf mich wartet.
Völliges Unverständnis.
Chirurgen werden nämlich nicht krank ! Chirurgen schadet auch die Zigarrette nichts, genau wie Internisten gerne mal einige Kilo zuviel auf den Rippen haben und sicherlich gefeit sind vor Diabetes etc.

Wäre eine wirklich kranke Person letzte Woche nicht zur Arbeit erschienen und hätte nicht freundlich Viren verteilt, ...


Montag, 15. Oktober 2012

Ideen ?

Am kommenden Sonntag wird Madame 8 Jahre alt. Es sind etliche Kinder eingeladen in unseren Garten, dort wird gefeiert und zum Schluss - wenn es bereits dunkel ist- wir haben den Termin extra spät gelegt, ein Feuerchen gemacht und ein paar Fackeln angezündet und unters dann hoffentlich fertig gebaute Blätterdach verzogen. (Bei der Menge der Kinder bekommt  vielleicht jeder ein paar weniger Mückenstiche ab, als wenn wir nur zu dritt da sind . )

Und wenn wir dann hoffentlich trocken und glücklich auf der Decke unterm Blätterdach vorm Feuer sitzen, dann würde ich so gerne eine kleine ungruselige Gruselgeschichte erzählen. 
Das dumme ist, daß ich schrecklich einfallslos bin. Und ich bedenken muss, daß es wirklich eine ganz dezente Gruselgeschichte wird, denn der jüngste ist Monsieur mit seinen 5 Jahren, dann gibt es noch einen 6 jährigen und eine 7 jährige, der Rest ist älter als Madame. 

Kennt jemand ein tolles Buch oder eine andere kurze Gruselgeschichte ? Alles was mir so einfällt ist zu dolle. 

Samstag, 13. Oktober 2012

chancenlos

war die Tochter beim Wettkampf heute wenn Größen aus diesem Kader bei den Gaumeisterschaften antreten.
Toll anzuschauen war es allemal, wenn 8 jährige wie Flummies durch die Luft wirbeln, ich bin dennoch froh, daß ich vor zwei Jahren das Angebot Madame dort trainieren zu lassen abgelehnt habe, bzw, sie es selbst auch abgelehnt hat. Denn in der Altersgruppe gibt´s jetzt irgendwie 15 -18 Trainingsstunden pro Woche. Neee

Freitag, 12. Oktober 2012

Komplimente

...Mama, deine Hände erkenne ich sogar mit geschlossenen Augen, die sind immer so rauh.

das sagt der Sohn, der vor ca einem Jahr bekundet hat, die wichtigsten Eigenschaften, die eine Mutter haben muss sind: Warm und weich sein


...Äh, Mama, als was arbeitest du nochmal, als Krankenschwester ?

das sagt die Tochter - schnief- das einen vorwiegend männlich ältere Patienten grundsätzlich mit "Schwester" ansprechen, daran gewöhnt man sich, aber daß die eigene Tochter nicht weiß, daß man Ärztin ist...

Donnerstag, 11. Oktober 2012

Konsequenz

leider sind Kaninchen nicht in der Lage, über Konsequenzen aus einem Ausbruchsversuch zu reflektieren - ganz im Gegenteil, ich glaube die süßen Tierchen sind ziemlich dumm.

Heute musste ich leider den Auslauf auf ein  drittel der ursprünglichen Größe reduzieren, weil ich nur 8 hohe Zaunelemente habe, 5 cm höher sind sie als die anderen und ich hoffe Krümel kommt da nicht raus. Die armen Viecher tun mir leid, weil ich ihnen gerne Auslauf ermöglichen möchte... also wirds wohl wieder Wohnzimmerstunden geben. Da muss man nur so höllisch aufpassen, daß sie nciht alles kaputt nagen.

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Endorphine

Nach dem Desaster vom letzten Wochenende habe ich heute - ich hatte Überstundenfrei - erstmal eine schöne Laufrunde gemacht und festgestellt, klar hätte ich die 10 km geschafft, so schlecht ist es um meine Kondition und Kraft dann doch nicht gestellt.

Muss ich unbedingt wieder einführen: regelmäßiges Laufen, ist Balsam für die Seele! Ich muss es ja nicht wieder so ausarten lassen wie früher. Wo ich ohne den täglichen Lauf quasi ungenießbar war.

Und Überstundenfrei einführen, das wäre auch eine Option ;-)


knapp

heute ist Madame´s Krümel, das eine Zwerg ? Kaninchen ausgebüxt. Die beiden waren wie so häufig im Freigehege in unserm Minigarten. Wenn ich das Haus verlasse, dann setze ich sie normalerweise in den Stall. Als ich heute beide reinsetzen wollte.....ahhh, Krümel ist weg, Sch....., wo steckt er denn.
Ich hab lange gesucht, bis ich ihn gefunden hatte, dummerweise wartete Monsieur auf mich in der Schule und ich war total panisch, daß ich a) das Tier nicht mehr eingefangen kriege und b) Monsieur warteten vor der Schule steht- was wäre, wenn ich nicht wie verabredet komme, das habe ich mit ihm noch gar nicht besprochen. Was er dann tun soll.

Der Hase flitzte durchs Dickicht hinterm Haus in die angrenzenden Gärten, die ich alle einfach mal betreten habe und zwar mehrfach. Hin und her, her und Hin. Nach einer Viertelstunde ist dem Tier die Puste ausgegangen. Meine Hände waren längst blutig von dem Gestrüpp, ich nass geschwitzt - eher aus Angst wie dem Kind vermitteln, falls ich ihn nicht kriege- die Hose verdreckt.
So bin ich dann 10 Minuten später mit dem Kind im Schulsekretariat aufgeschlagen um zu fragen, warum der kleine Herr an keinem Kurs teilnehmen darf.
Aber: ist der Ruf erst ruiniert usw.

Das Freigehege können wir wohl dann aussortieren, wenn das Karnickel raus kommt. Keine Grabespuren: drübergehopst, vermutlich.


Dienstag, 9. Oktober 2012

grummel

heute war echt der Wurm drin.
Bei der Arbeit lauter sehr sehr komplizierte Patienten, weil z.B. Betreuungsbedarf, aber Betreuer natürlich nicht mit dabei und auch nicht erreichbar, weil völlig incompliant, weil wirklich richtig krank...,  und viel zu wenig Personal dafür. Um viertel nach 1 hätte ich gehen müsse, damit mein tagesplan irgendwie aufgeht.
Um kurz vor 2 bin ich endlich raus. Habe eine unversorgte Patientin hinterlassen und niemanden gefunden, der sich zuständig fühlte, sie weiter zu betreuen, es gibt bestimmt einen riesigen Ärger. Mir graut schon davor.

Dann heimgesaust fast in persönlicher Bestzeit. Auf den dienstäglichen Einkauf verzichtet, Essen wird völlig überbewertet. Schnell die Arbeitstasche in die Wohnung geworfen und weiter zum Hort, wo ich beide Kinder zum ersten mal zur Schwimm- AG begleiten wollte. Diese startete heute im Rahmen eines sogenannten Jugendbegleiterprogramms. Monsieur hat sich zu zwei Dingen angemeldet, die in der Zeit stattfinden, in der er ohnehin im Hort ist. Richtige zusätzliche Termine wollte ich nicht mehr.

Da stand ein aufgelöstes Kerlchen. Sein Lehrer habe ihm gesagt, er könne nicht bei den Kursen teilnehmen, für die er sich angemeldet hätte, sie seien schon belegt. Fristgerechte Anmeldung hatten wir. Ich war auf 180. Weil ich mir solchen Ärger in der Klinik eingehandelt hatte, weil ich zwar ohnehin nach Ablauf meiner Arbeitszeit, die wäre um 1 vorüber gewesen, aber eben mit völlig unerledigten Dinge bzw Patienten gegangen war. Und weil ich mal wieder weiß, daß es Kinder gibt, die mehrere AGs machen. Warum kommen dann andere gar nicht dran.
Das ist wieder die gleiche Geschichte wie mit dem Hortplatz.

Also werde ich morgen nachhaken müssen. Das stresst mich, denn ich kann sowas nicht. Forderungen stellen. Aber ich übe fleissig. Vielleicht gelingt es mir ja auch endlich mal die Forderung nach OPs erfolgreich zu stellen oder nach Papawochenenden, wie sie für die Kinder passen ....
Üben !

Samstag, 6. Oktober 2012

HIlfe !!!

inzwischen hab ich mich ein bißchen erholt, hab aber wirklich einen satten Infekt.
Monsieur ebenfalls.

Heute abend mit Madame mal eine Liste gemacht, wen sie alles zum Geburtstag in 2 Wochen einladen will, zuerst waren es nur 5 Kinder, weil sie sich einen übersichtlichen Geburtstag gewünscht hatte, dann fielen ihr aber doch noch zwei Freundinnen ein, die sie unbedingt noch dabei haben muss und dann kamen noch ein paar "Verpflichtungen". Kinder, bei denen sie schon zwei eingeladen war, aber selbst noch nie eingeladen hat, ein Mädchen, daß zuerst am gleichen tag feiern wollte, dann aber wegen Überschneidung verschoben hat und nun sind wir bei 11 einzuladenen Kindern.
Eigentlich haben wir die Regel: so viele Kinder, wie Jahre alt. Madame wird aber erst 8.

Ich finde das zu viel und mir graust ein wenig davor, andererseits weiß ich auch nicht, was man da machen soll. Mit den sogenannten Verpflichtungen. Ich denke immer, es ist doof, wenn dann in der Schule x und y eine Einladung bekommen, z aber nicht, obwohl sie häufig miteinander spielen, sich mögen, dort auch zum Geburtstag waren etc.

Wie geht ihr damit um ?

Mal wieder

Mit erstaunlicher Regelhaftigkeit wächst mir mal wieder alles über den Kopf, bin ich frustriert ohne Ende und kann nichts weiter als Heulen.

Letztes Jahr am ersten Oktoberwochenende sagten meine Kinder: Mama, lauf doch auch mal den Volkslauf mit, der an unserer Haustür vorbei führt, wir feuern dich an.
Als jemand, der in der präparentalen Phase locker 50 km die Woche gelaufen ist, würde ich liebend gerne mal wieder laufen. Es ist mir nicht vergönnt. Trainieren ??? Wann ? Keine Chance mit meinen beiden.

Trotzdem hatte ich beschlossen mitzulaufen, habe mich angemeldet, Startgebühr bezahlt. Bin heute früh mit einem fiesen Schnupfen und echten Halsschmerzen aufgewacht. Naja, bis zu unserer Haustür die 2 1/2 km laufe ich wenigstens , habe ich gedacht. Aber die Kinderlein waren nicht in der Lage, ihr Tempo auf dem Heimweg von ihrem Lauf ein bißchen anzuheben, daß ich noch rechtzeitig hätte zum Start kommen können.
Der Lauf der Kinder war höchst erfolgreich.
Monsieur belegte einen vierten Platz , Madame war bis zur letzten Kurve die erste wurde ganz knapp noch von einem anderen Mädchen eingeholt.
Toll haben sie es gemacht !!!

Aber über mich ist mal wieder alles hereingebrochen, was mir tagtäglichen Frust bereitet. Die Kinder sind überall erfolgreich, super dabei, ....
Ich ? bleib völlig auf der Strecke. Den Chor habe ich vorerst aufgegeben. Nach 2 Jahren jeden Mittwoch abend Ärger, weil die Kinder nicht ins Bett zu kriegen waren, wenn meine Eltern sie von viertel nach 6 bis viertel vor 8 gehütet haben, völlig aufgedreht, meistens das Kinderzimmer in eine tolle Spiellandschaft verwandelt, aber leider die Betten zum Schlafen untauglich....

Sport ? Bis auf meinen Arbeitsweg von hin  und zurück knapp 20 km nix mehr.

Hobbies ? Nur noch der Garten, weil als einziges kinderkompatibel. Seit dem Fund der toten Kaninchen mit einem Bann belegt - die Kinder verzögern jede Chance dort hinzukommen.

Freundschaften ? Theoretisch gibt es welche. Aber Treffen mit irgendjemand ? Besuch bekommen ? Keine Chance.

Und mein Job ist einfach zum K.... Das schafft natürlich jede Menge Frust. Ich habe aber noch keine Alternative und will auch nicht hinschmeissen. Obwohl mir jeden Tag nach der Arbeit danach ist.

Ich schaff und rödel jeden Tag vor mich hin, den üblichen Haushalt eben,  die Kinderlein mit ihren tausend Wünschen und Ideen, das eine Kind dorthin bringen, das andere dorthin, um dieses kümmern um jenes, das Kinderzimmer umgestalten, das Bett aufbauen, der Kaninchenstall muss wintertauglich werden...
meine Mutter liegt mir ständig in den Ohren, daß ich meine Arbeitszeit aufstocken soll, sie kann sich ja immer nicht vorstellen, daß das hier alles anstrengend ist.
Ich könnte wieder die alte Leier anführen, daß ich mir häufig ziemlich selbst überlassen war, ich so gerne Sport gemacht hätte, das als proletisch abgetan wurde, ich da einzige Kind war, daß vier jahre Handball spielte und nicht einmal ein Elternteil bei einem Spiel dabei war, geschweige denn ich mal die Trikots hätte waschen können, denn die hätte ich gar nicht alle heimtragen können, daß meine Muttrer vermutlich bis heute nicht weiß wie ein Ruderboot funktioniert, obwohl ich einige Jahre gerudert bin.
Dafür hat sie viel gelesen, Klavier gespielt etc...immer 50% gearbeitet und 3 mal die Woche ein Haushaltshilfe gehabt für 3 Stunden, einen Ehemann nicht zu vergessen.

Und heute plagt mich mal wieder mein schlechtes Gewissen, denn die Kinder fordern gerade täglich von morgens bis abends Aufmerksamkeit, mehr als ich zu geben im Stande bin, ich kann mich nicht klonen und ich weiß nicht was los ist.

Monsieur ist unter die Erfinder gegangen und traktiert mich minütlich mit neuen tollen Ideen, von denen übrigens wirklich viele toll sind, außerdem arbeitet sein Hirn mal wieder wie verrückt, was immer recht anstrengende Phasen sind.

Madame ist irgendwie orientierunglos und sucht Halt, aber provoziert wo es nur geht, nölt und meckert was das Zeug hält, verliert mal wieder alles, auch tolle selbstgestaltete T-Shirts, vergisst ihre  Hausaufgaben oder erinnert sich Donnerstag abends daran, daß sie am Montag ein Gedicht aufbekommen hat, das sie aber in der Schule liegen hat und freitags aufsagen muss....Ein Glück gibt´s Internet, da kann man das dann noch suchen.

Der Haushalt liegt so brach, daß ich mich nicht traue irgendjemand fremdes hier hineinzulassen. Aber eine Ordnung reinbringen klappt nicht, Überhaupt nicht und ich weiß nicht warum, außer daß unsere Wohnung zu klein ist, meine Energie zu wenig, die Kinder keinerlei Ordnungsinn haben...

Nun lief da draussen der Volkslauf vorbei die Kinder feuerten an mit den Nachbarn und einer weiteren Familie. Ich saß hier drinnen und heulte. Scheisse !
Die andere Familie hat die Kinder mitgenommen bis heute abend um mich ein bißchen zu entlasten. ;-)





Freitag, 5. Oktober 2012

Schnipselchen

- einer der wenigen Gründe, sich auf die dunkle kalte Jahreszeit zu freuen ist, daß mir abends wieder die Sterne in mein Zimmerfenster reinleuchten, sehr schön !

- ein andere, daß vielleicht die Fruchtfliegenplage wieder etwas abebbt

- morgen großer Lauftag: Erst die Kinder, 400 Meter. Monsieur hat die Startnummer 1 bekommen ! Das ist mal was. Dann ich. 10 km. Wenn es mir noch gelingt, die Kinder für das Stündchen unterzukriegen, wobei sie eigentlich auch alleine bleiben könnte. Der Lauf führt 2 Mal am Haus vorbei.

- in 15 Tagen ist Madames Geburtstag. Ich hab noch gar keinen Plan.

- das Projekt: Wohung in Ordnung bringen, stockt ganz gewaltig, wir haben hier mehrere Widersacher: Einen Staubspucker, einen Verwüster, einen Zeitfresser und das Monster Alltag.

Mittwoch, 3. Oktober 2012

super Tag

so ein Feiertag mitten in der Woche könnte von mir aus öfter stattfinden.
Wir haben ihn optimal genutzt und waren mal wieder auf der anderen Rheinseite.
Erst hier und dann dort.

Die Burg war beeindruckend, wir haben eine 1 stündige Führung mitgemacht und ich musste mal wieder feststellen wie schlecht mein Geschichtswissen ist.
Das finde ich sehr schade, denn eigentlich finde ich es hochspannend. In der Schule war es allerdings eines der langweiligsten Fächer. Anstatt uns erstmal einen groben Überblick über die letzten 2 Jahrtausende zu geben wurden ständig irgendwelche Quellentexte gelesen von denen ich meistens deutlich weniger als die Hälfte verstand. Ich kann nicht mal mehr sagen, in welchem Jahrhundert sich irgendwelche Briefwechsel abspielten. Völlig für die Katz. Schade, es wäre echt spannend.
Die 9. Klasse habe ich zudem vorwiegend vor der Tür verbracht, weil ich dem Geschichtslehrer irgendwie nicht passte. Zusammen mit zwei Jungs saß ich auf dem Flur und hatte immer kurzweilige Zeit.

Hach, und der Anblick der vielen schönen Felsen hat mich ganz wehmütig in meine Kletterzeit gucken lassen. Wobei ich nie so sehr gerne in der Pfalz klettern war, weil dort der Sandstein teilweise so bröselig ist und die Umlenkhaken oben häufig echt wenig vertrauenserweckend.

Heute dann wegen Nachbarsfamilie, mit der wir gefahren waren mit 1 jährigem Kind ohne große Wanderung. Trotzdem sehr schön. Wandern und Keschde sammeln muss ich die nächsten Wochen mit meinen zwei nachholen, glaub ich.

Dienstag, 2. Oktober 2012

es macht mich wütend und ratlos

In Madame´s Klasse wurde letzte Woche ein Mathetest geschrieben.
Über das 1x1.
Die Kinder hatten lange Zeit zum Üben, daher wurde der Test auch scharf bewertet.
Eine Klassenkameradin hat 33 von 100 Aufgaben falsch gemacht und damit die Notenskala gesprengt, weit schlechter als 6, habe die Lehrerin gesagt.

Mir geht das Mädchen nicht aus dem Kopf.
Sie tut mir leid. Hätte meine Tochter so viele Fehler gemacht, hätte ich ihr vermutlich zuerst die Leviten gelesen, weil es schlicht hieße, daß sie stinkefaul gewesen wäre, dann getröstet und am Schluss überlegt, was man besser machen kann.

M. war nicht stinkefaul, sie ist auch nicht dumm. Sie ist nur völlig auf sich alleine gestellt. Fast. Sie hat 3 Geschwister und eine echt überforderte Mutter. Ich kann die Mutter verstehen. Alleinerziehend mit 4 Kindern von verschiedenen Vätern. Echte Arbeit hat sie glaube ich auch nicht...
Aber die Kinder. Die bleiben sowas von auf der Strecke. Letztes Jahr hatte Madame M zum Geburtstag eingeladen. Sie kam nicht, weil sie nicht wusste, wie sie zum Spielplatz auf dem Berg kommen sollte, wo der Geburtstag stattfand. Ich hatte das nicht gewusst, sonst hätte man gemeinsam eine Lösung finden können.

M. ist das einzige Kind in der Klasse, das noch nicht schwimmen kann. Nun gibt es Schwimmunterricht und sie muss alleine im Nichtschwimmerbecken vor sich hin üben.

Morgens vor der Schule steht M immer im Supermarkt und kauft sich was zum Frühstück. Natürlich nichts wirklich sinnvolles.

Madame erzählte mir völlig entrüstet: Mama, die M. kriegt zum Geburtstag kein Geschenk, sondern geht mit ihrem Papa in den Spielzeugladen und soll sich was aussuchen. Da weiß sie ja dann genau was sie kriegt und kann sich gar nicht freuen auf die Spannung.

Sicher , das Mädchen ist nicht verwahrlost im engeren Sinne. Aber kümmern tut sich auch keiner. Mich macht das so wütend. Da wird jemand schon in der 3. Klasse stigmatisiert, weil einfach niemand sich kümmert. Und sicher hat sie ihr 1x1 geübt, nur korrigiert hat es keiner.

Ich würde gerne helfen, aber ich weiß nicht wie.

Und dann gibt es da noch die andere alleinerziehende Mutter mit Zwillingen, die ab Okt 60 km weit weg arbeiten muss und natürlich keinen Hortplatz bekommen hat - während das Kiefernorthopädenehepaar mit dem einen Schulkind natürlich einen Hortplatz hat, den es aber nur sporadisch nutzt, weil eigentlich ist sie ja ab mittags ohnehin zu hause, aber für´s soziale soll so ein Hort ja gut sein.

Das nennt man dann soziale Gerechtigkeit. Und Chancengleichheit...

Nein, ich bin nicht links, nur ein bißchen. Sonst ziemlich grün !



Montag, 1. Oktober 2012

vorher - nachher



gesundheitsgefährdend

ging der Tag weiter.
Meine Gesundheit hat er gefährdet, weil ich sicher 10 mal einen Blutdruck von weit über 180 systolisch bekommen habe.

Mein Vater hatte, weil er ohnehin auf dem Weg war und es voll auf seinem weg lag, sich angeboten, Monsieur von der Ergotherapie zu holen und nach Haue zu bringen.
Weil alles so knapp war bisher ; Essen, Hausaufgaben Madame, währenddessen Monsieur Ergo, dann Monsieur noch Hausaufgaben und gleich weiter Madame zum Turnen bringen... hab ich extra die Ergo eine Stunde nach vorne verschoben, damit das alles irgendwie hinhaut.

Aber mein Vater, der sich ja weder an Konventionen noch an die Zeit hält hat eine Stunde mit dem Monsieur verbummelt - Ahhhh. Natürlich ist es viel cooler mit dem Kind noch ein bißchen Stöckchen in den Bach zu werfen, natürlich ist es viel cooler Zeit zu haben. Oder 10 Minuten vor dem Mittagessen  5 Äpfel zu essen - "Wenn´s ihm schmeckt !"
Nur mein beschissener Job ist es immer uncool zu sein. Und so gab es einen Megastress mit Monsieur, der am WE beim Papa auch seine Hausaufgaben anscheinend nur unvollständig gemacht hatte und heute eine Haufen Arbeit hatte. Während ich Madame längst wegbringen musste, zwischendurch der Nachbar zum Spielen geklingelt hat...

Immer ist es an mir die unangenehmen Sachen zu fordern. Gestern nach dem Papa WE fiel Madame auch ein, daß sie ja ihre Hausaufgabe gar nicht vollständig gemacht hatte....obwohl ich extra den Papa wiederholt darum gebeten habe, daß sie die vollständig macht, weil hier sonntagabends zu hocken echt doof ist. Ist aber leider seit 2 Jahren, seit Madame in die Schule geh,t völlig unverändert.
Ich hasse das.
Ich bin ein ziemlich zuverlässiger Mensch und diese Zuverlässigkeit erwarte ich auch von anderen Menschen- das ist der Fehler vermutlich!

Auf dem Weg zur Turnhalle noch die letzte Option, wo Madame´s verlorenes longsleeve mit von mir mühevoll applizierten Strassmotiv noch sein könnte, das Schwimmbad durchsucht. Nichts. Da werde ich manchmal echt traurig.
Was die schon alles verloren hat.





unflexibel

fürchterlich unflexibel bin ich, wenn Dinge anders laufen, als ich das geplant hatte.
Heute früh habe ich 3 von unsern 5 Fenstern geputzt, sie waren saudreckig. Wenn man immer nicht so recht weiß, ob es draussen regnet oder nicht, dann sollte man schleunigst Fenster putzen. Getan und mir auf die Schulter geklopft.
Mich angeboten, den Nachbarsjungen, den ich montags morgens ohnehin mit in die Schule bringe auch wieder mit abzuholen.
Alle 3 Kinder Madame, Monsieur und der Nachbar haben monatgs von 7 45 bis 12.05 und ich hab meinen freien Tag. Passt also.
Der Heimweg war stressig, weil aus 3 Kindern völliger Wahnsinn sprühte - keine Ahnung warum - alle drei sich balgten, über die Strasse rannten, falsche Wege liefen...statt 10 Minuten haben wir also mal eben 30 gebraucht.
Mittagessen kochen klappte auch nicht, weil mir meine beiden Kinder ständig zwischen den Füßen herumsprangen, man sollte meinen mit 5 und 7 sei das irgendwann vorbei - weit gefehlt.
Dann kamen meine Eltern, die gestern von einer Spanienreise zurückgekehrt waren. Ich bot ihnen die heute früh frisch gedörrten Äpfel zum Probieren an und zwei Minuten später war alles leer. Die Kinder waren es natürlich. Wenn man schon ca 5 Äpfel in gedörrter Form zu sich genommen hat, dann isst man nicht viel zu mittag.

Kaum ein bißchen was gegessen klingelte es an der Tür: Handwerker, die den über uns liegenden Balkon reparieren müssen, natürlich von unserer Terrasse aus. Also mit den Handwerkstiefeln durch die  nach der Umräumaktion frisch geputzte Wohnung. Mit Patschehänden an die frisch geputzen Terrassentüren und auf die Terrasse.
Dort wollte ich heute Rasenmähen und den Hasenstall umbauen.
Kann ich natürlich vergessen.
Und dank Stahlbeton macht jeder Hammerschlag der Handwerker einen Höllenlärm im ganzen Haus.
Madame hat ein Zeitfenster von 1 1/2 Stunden zum Hausaufgaben machen, bevor sie wieder zum Turntraining geht - eigentlich völlig passend.
Aber heute echt nicht machbar.
Und die Terrasse sieht aus !
5 Jahre alter Dreck aus einer Regenrinne: Patsch auf unsern Tisch, Patsch auf unsere Stühle. Kann man eigentlich auch als Handwerker mal so ein ganz kleines bißchen aufpassen ?

Sh... Mal schauen was noch kommt.


Sonntag, 30. September 2012

völliges Wirrwarr

war heute Nacht in meinem Kopf.

Vermutlich aufgrund eines Gesprächs mit dem ägyptischen Kollegen über Nordafrika, über Reisen in diese Länder, über Terrorgefahr, über Authenzität der Touristenorte, sowie der Nachricht über die Zugentgleisung in Stuttgart.
Weiterhin dem Anblick einer "Heuburg" am nahen Pferdehof und der täglichen Notwendigkeit für die Karnickel frisches Futtter zu suchen, ergab sich solch ein Traum:

Ich gehe im Bereich der Bahngleise, kurz vor einem Bahnhof mit etliche Weichen und alten Rangierhäuschen und suche Hasenfutter als ich plötzlich in einem mannshohen Rund aus Strohballen eine Menge in Kaftane gekleidete Männer sehe, schwer bewaffnet.
Ich renne schnell heraus aus der Umgebung als mit noch ein"Taliban" entgegen kommt, der schnell zu seiner Versammlung will....

So einen Schmarrn muss man erstmal Träumen. - Ich traue mich gar nicht ins Bett aus Angst vor einem neuen Krampf.

platt

bevor in ca 10 minuten die Meute wieder über mich herfällt, noch schnell einen Kaffee.

Viel geschafft hab ich das WE.
Gestern das Bett aufgebaut - Bilder gibt´s sobald der Kameraakku wieder geladen ist- , heute ein bißchen umgeräumt.
Die Bettkästen, die zuvor unterm Kinderbtt standen bei mir untergeschoben, dazu erstmal die Rollen abgeschraubt, sonst hätten sie nicht gepasst und die Ecken mit Filzgleutern versehen.
Unter meinem Bett irrsinnig viel Zeug gefunden.
Einen Schrank im Kinderzimmer abgebaut und dafür ein altes "Moppe" Regal ins Kinderzimmer gestellt, Lampen umgeschraubt....

fertig ist noch lange nicht, aber immerhin angefangen.

Ich frage mal in die Runde:  Aufbewahrung für Lego ( das war bisher im Bettkasten) ?
Hat jemand eine gute Idee ?


Samstag, 29. September 2012

shi..

jetzt bin ich fast fertig mit dem neuen Hochbett und muss festelen, daß ein Balken nicht dabei ist. Der hat aber eine tragende Rolle bei der Schreibtischbesfestigung.... grmmml

Freitag, 28. September 2012

direkt

gestern abend haben wir ein paar alte Bilder angeguckt, weil Madame und Monsieur wissen wollten wie das war als sie so klein waren wie das Nachbarskind.

Monsieurs Kommentar:
"Mama, kannst Du mal wieder so aussehen wie damals ? "

Schnüff, in der Tat haben die letzten 5 Jahre echt Spuren hinterlassen, das kann man nicht leugnen.

Interessanterweise war Monsieur vor kurzem noch das allerwichtigste, daß eine Mama "warm und weich" ist, daher darf ich auch niemals Ketten tragen, denn die sind kalt und hart.

lang ist´s her

sonst habe ich freitags an Papawochenenden immer Dienst - dieses WE nicht.
So ein Glück !
Hier staut sich nämlich einiges an.

Durch unsern Garten, durch den Zuzug der Karnickel und der Notwendigkeit, denen erstmal einen ordentlichen Stall zu bauen, durch Urlaub und viel Prokrastinieren ist hier ein heilloses Chaos entstanden.

Das Problem dabei ist nicht nur das Chaos und die Tatsache, daß ich niemanden mehr hier hinein lassen will, das noch viel größere Problem ist meine Hausstauballergie.

Als ich vor 5 Wochen aus den Bergen kam und hier die erste Nacht wieder in meinem Bett schlief habe ich erstmal einen veritablen Asthmaanfall bekommen. Das war mir bis dato neu.

Bettzeug, Decken etc habe ich alles natürlich sofort gewaschen, aber es wird nicht besser. Schlafen kann ich derzeit nur mit Antiallergikum, Cortisonspray habe ich auch noch ein paar mal gebraucht.

Das dumme nur ist: wenn man so allergisch reagiert, kann man auch kaum aufräumen. Mit Antihistaminikum kann ich nichts schaffen- das schlafe ich bei ein.

Der Vater einer Tochterfreundin hat mir eine Feinstaubmaske aus der Medizinprodukindustrie mitgebracht. Mit der werde ich mich morgen früh in das Abenteuer "Kinderzimmerumbau" wagen. Dort soll nämlich aus dem Über-Eck Billo-Bolli zwei Hochbetten werden. Material liegt parat. Wenn ich´s nichts mehr aushalte, geht es in den Garten, dort gibt es auch mehr als genug zu tun.

Mein Zimmer ist dann am Sonntag dran. Einmal Grundreinigen !
Wenns immer noch nicht besser wird, kommt eine neue Matratze rein. In weiser Voraussicht habe ich eine billige IkeaKaltschaum Matratze - ziemlich schadstoffarm laut ökotest- vor 5 Jahren gekauft, weil klar ist, daß so etwas bei mir nicht ewig halten wird.

Auf geht´s !

klassische Unterhaltung mit einem Gefäßpatienten

Herr X, sie kommen wegen der Wunde an ihrem Zeh ? Seit wann haben Sie die denn ?
lang scho
wir haben ja in der Untersuchung gestern in der Röhre gesehen, daß eines der Blutgefäße in ihrem Bein langstreckig verschlossen ist, darum sollen Sie ja auch einen Bypass bekommen. 
ha, wenns sein muss, muss ich dafür eingeliefert ( sehr schönes Wort, was täglich fällt) werden? 
Ja Herr X, Sie haben doch schon mit der Kollegin gesprochen und einen Termin gemacht, der ist allerdings erst in 3 Wochen. Bis dahin ist es wichtig, daß Sie Schuhe tragen, die hier nicht drücken. 
Ha die sind doch schee
Ja sie sind sehr schön, aber sie müssen aufpassen auf ihre Füße, sie spüren ja diese Wunde gar nicht, obwohl sie groß ist und entzündet
Haja, ich kann gar net mehr Autofahren. 
.... ich versuche vergeblich den Patienten von der Notwendigkeit einer Druckentlastung bei unpassendem  Schuhwerk und diabetischem Fußsyndrom zu erklären - es kommt nicht bei ihm an. Also weiter: 
Herr X, wir machen jetzt das Aufnahmegespräch. 
Haben Sie manchmal Schmerzen in den Beinen ?
Ha, nee
Wie weit können Sie denn aktuell laufen ?
Laufen kann ich gar ned
Wieso nicht ?
Ha, wegen der Schmerzen...
Beginnen die gleich, wenn sie loslaufen?
Ha nee ...
Herr X, konnten Sie vorhin den Weg vom Parkplatz in die Ambulanz problemlos laufen ?
Nee, gar ned.
Ich verzichte auf weiteres nachfragen und trage unter 200 Meter schmerzfreie Gehstrecke ein. 
Herr X, sind Sie schon einmal operiert worden?
Ja der Blinddarm is drausse
Wann war das denn ?
Oh lieber Gott, sie wollen was wisse, vielleicht vor 50 Jahr
Herr X, sie haben hier am Bein Narben von einer Herzbypassop. Wann sind sie denn dort operiert worden ?
Oh lieber Gott, des weiß ich doch nimmer
Hatten Sie vor der OP einen Herzinfarkt ?
hajo, des war genau am Geburtstag von meiner Frau, da ist sie 65 geworre, Jetzt ist se schon 75. 
Also war das vor 10 Jahren. 
Kann schon sein
Und hier am Bauch, Herr X, was ist denn dort operiert worden ( große Narbe einmal quer rüber, am ehesten Darmteilentfernung)
Ha, ja. Da war en geschwür im Darm 
Können Sie sich etwas genauer daran erinnern?
Oh lieber gott, nee ( ein Blick in den Computer zeigt, daß das alles erst 2 Jahre her ist )
es folgt eine Untersuchung mit Gespräch.... ich muss mehrmals innerlich seufzen
Ich frage noch weiter: Herr X, gibt es in der Familie jemanden, der auch mit den Gefäßen zu schaffen hat , hat jemand einen Herzinfarkt bekommen oder einen Schalganfall ?
Ha nee
Vater oder Mutter ?
Ha nee. 
Haben Sie Geschwister ?
Nee, die lebe nemmer, Mein Bruder hat mit 52 einen Herzinfarkt bekommen. Und meine Schwester einen Hirnschlag, da war sie 60.
Ich schreibe also "positive Familienanamnese"
Im Zuge der untersuchung komme ich zu dem Ulcus an der Zehe und erkläre erneut wie wichtig eine Druckentlastung ist. 
Der Patient schimpft und meint: 
Ha dann kann ich doch gar nich mehr Autofahren. .....

Ich hoffe sehr!

to be continued

So laufen etwa 90 Prozent der Gespräche in der Gefäßchirurgie ab, denn der Kalk rieselt schließlich nicht nur peripher.

Montag, 24. September 2012

Wir wohnen wohl doch im Dorf ;-)

Eigentlich nicht, sondern in einem 30 000 Einwohnerstadtteil einer größeren Stadt.

Heute war nun der Elternabend der Tochter. Ich wollte ja unbedingt ihre neue Klassenlehrerin kennen lernen. Durch Heirat mit neuem Nachnamen, sonst hätte ich bereits vorher gemerkt, daß es eine meiner ehemaligen Jungscharlerinnen und Konfirmandinnen ist.
Über 3 oder 4 Jahre habe ich dort Jungschar und Konfirmandenunterricht gemacht.
Lustig ist es dann doch, wenn eben so jemand Klassenlehrerin der Tochter wird.

Inhaltlich muss ich sagen: Holla, das wird ein bißchen anstrengender als die vergangenen zwei Schuljahre. Diktate, Aufsätze, Vokabeltests, Mathetests, sogar in Musik ( ?) und so weiter.
Mir tut es um die Freizeit der Kinder leid. Sicher ist es irgendwann Zeit, mal etwas mehr zu tun für die Schule, aber ich tue mich etwas schwer damit, daß das jetzt schon so sein soll.
Ich glaube ich habe nicht so viel machen müssen in der Grundschule. Aber damals war das ja ohnehin noch alles etwas anders.
4 Kinder in meiner Klasse waren der deutschen Sprache quasi gar nicht mächtig, da gab es keine Teamlehrer oder Lesemamas zum entzerren.
Daher waren die, die ihre Aufgaben schon erledigt hatten, immer willige Diener für Botengänge, Hofreinigung etc.
So zumindest meine Erinnerung.



Fehlstart

In die Woche:
Montags ist mein freier Tag und die knappen 4 Stunden, die die Kinder in der Schule sind, sind meistens bis aufs letzte Fitzelchen verplant.

Gestern abend hätte es noch eine Menge zu erledigender Dinge gegeben, leider hat Monsieur sich schlaflos im Bett gewälzt und um halb 11 hab ich ihn dann in mein Bett gepackt und mcih dazu gelegt- geschlafen hat er aber nicht, denn als ich um halb1 aufgewacht bin, um nochmals auf Toilette zu gehen-  ich konnte ja nicht ahnen, daß ich so früh zu Bett muss und hatte vorher noch eine komplette Kanne Tee geleert- da kruschtelte der Herr immernoch vor sich hin- ich hab dann sofort wieder geschlafen, wann er das getan hat ? Ich weiß es nicht.
Zumindest graut mir davor, daß mich sein Lehrer, der sich ja bereits einmal über ihn mokiert hat, gleich nochmal anruft und mich fragt, warum mein Sohn denn in der Schule einschläft oder so...

Ansonsten ist heute Elternabend der Tochter. Um 19 uhr ! Sorry, aber das finde ich etwas früh.

Außerdem muss ich morgen dringend meine mögliche Dienste bis Ende des Jahres eintragen, hab aber nicht die geringste Ahnung, weil der KV mal wieder eingeschnappt ist und sich nicht meldet.

Es geht um den Geburtstag von Madame. In knapp 4 Wochen. Am Geburtstagswochenende wäre wenn man stur nach Plan vorgehen würde PapaWE. An diesem WE ist aber eine Musicalaufführung, für die die Kinder seit einem 3/4 Jahr proben. Und sonntags der Geburtstag. Und den möchte Madame nicht im Zug auf dem Weg von ihrem in ZH lebenden KV verbringen, sondern hier mit ihren Freuden.
Mein Angebot an den KV, er mache einfach den Kindergeburtstag hier, ich organisiere alles, vielleicht eine aushäusige Aktivität  oder so, hat er beleidigt abgelehnt und mir zudem vorgeworfen, die Kinder in die Entscheidung, wo sie ihre Wochenenden verbringen wollen miteinzubeziehen, sei den Kindern gegenüber nicht fair. Dazu seien sie nicht in der Lage, sie könnten nicht beurteilen, was gut für sie sei.

Ich bin der Meinung, daß sich ein Wochenende bei Papa flexibel verschieben lassen muss, wenn wichtige Dinge, wie z.B. die Aufführung eines großen Projektes in den plan fallen. Er meint nicht, die Kinder hätten eben pech gehabt, wenn sie dann da nicht da seien.
Darüber streiten wir seit über zwei Jahren. Damals war Monsieur zu seinem allerersten Kindergeburtstag eingeladen bei seinem besten Freund. Ein Papaferienwochenende stand an. Um 10 wollte der die Kinder holen. Ich bat ihn erst um 13 Uhr zu kommen, wegen des Kindergeburtstags, der extra auf vormittags wegen Monsieur verschoben worden war. Nein ! Er habe das recht die Kinder dann zu holen, wann er wolle.

Und nun sitze ich mal wieder da, weiß weder wann das nächste PapaWE ist, muss Madame zu zwei Turnwettkämpfen anmelden, habe aber keine Ahnung, ob sie da sein wird, würde gerne wissen, ob ich einen Kindergeburtstag planen kann für das Töchterchen, würde gerne wissen, ob es Sinn macht, die Kinder weiter für ihr Musical proben zu lassen, wüsste gerne , was in den Herbstferien ist und muss morgen den Dienstplan in der Klinik besprechen. Zum K....