Donnerstag, 31. Januar 2013

nur keine Langeweile ???

Nein, ich kann mich eigentlich nicht beschweren, daß mir langweilig wäre, aber als gäbe es nicht genug zu tun und genügend "Baustellen", haben jetzt auch noch die Karnickel sich dermaßen bekämpft, daß ich den schwächeren schützen musste, er hatte schon ein paar "Macken", und die beiden trennen. Das soll man eigentlich nicht, nur wenn es blutig wird und das wurde es eindeutig.

Schon heute früh lagen jede Menge Fellbüschel im Kaninchenstall. Ich dachte, weil es so warm war, hat sich Krümel mal wieder gerupft, das hat er schon mal getan.

Als die beiden im Garten rumsprangen sind sie dermaßen übereinander hergefallen, bzw Flecki über Krümel, daß Krümel etliche Haarbüschel verloren hat, zwei kleine Bißwunden und völlig verstört ist.
Vermutlich eine Machtgeschichte, aber ich kann die zwei nicht über Nacht im gemeinsame  Käfig hocken lassen. Flecki scheint Frühlingsgrfühle zu haben, trotz Kastration, Krümel mag nicht berammelt werden zumal er ebenfalls ein Kastriertes Männchen ist.

Puhhhh

Dienstag, 29. Januar 2013

unerwartet

Die Behandlung von Patient A ist arg komplex und dauert lange, Patient B wird grantig, weil er so lange warten muss. Als schließlich Patient C bei mir ist und sagt, Patient B hätte aber Galama gemacht, sage ich " Naja, es hat ein bißchen gedauert, aber ich kann nunmal nicht zaubern. "

Patient C: " Ich schon......ich bin Berufszauberer seit über 40 Jahren ;-) "

Hab auch gleich eine Veranstaltung empfohlen bekommen.

Montag, 28. Januar 2013

Hirngespinst

Monsieur leidet unter Größenwahn.

Im Sommer brachte ich in die Ferien dieses schöne Bilderbuch mit. Monsieur musste es unzählige Male vorgelesen bekommen und sagte zum Schluss: Wenn ich aus dem Urlaub zurück bin, dann baue ich ein Auto mit meinem Opa.

Monsieurs Opa versprach mit ihm ein Auto zu bauen. Der Opa ist nicht so der konventionelle Heimwerker sondern bastelt gerne sehr sehr eigen. Nicht immer funktioniert alles.
Monsieur hat sich in den letzten Wochen ein Traumauto in sein Hirn gesetzt mit Flugeigenschaften, Schwimmfähigkeit, Transportkapazität von mindestens 10 Personen. Diese will er alle durch die Gegend kutschieren und dafür Geld verlangen und von dem verdienten Geld ein Flugzeug kaufen.
Alle Gedanken und Gespräche handeln von dem "Auto".
Und dieses kleine Hirngespinst entwickelt sich zum Tyrannen, denn es raubt den Schlaf, es raubt die ohnehin gestörte Wahrnehmung....
Ich versuche von Zeit zu Zeit dem Kerlchen mal wieder Boden unter die Füße zu geben  - eine Seifenkiste bauen können wir gerne - ein motorisiertes Gefährt eher nicht. Wenn das alles so einfach wäre gäbe es dieses Fahrzeug vermutlich schon längst. Lass uns mal ein Modell bauen...

Der sonst so real und analytisch denkende Kerl ist völlig besessen.

Frühstücksthemen

Monsieur:
Mama, wir wissen ja so gar nicht ob es uns wirklich gibt, ob wir vielleicht miniklein sind und Riesen mit uns spielen.....vielleicht sieht nur so aus als ob es uns gäbe.....

Zwei Löffel Müsli später:

und vielleicht sieht es auch nur so aus als hätten sich die Philosophen tatsächlich Gedanken darüber gemacht !





echter Montag

erst ein bißchen verschlafen, dann die Espressokanne ohne Wasser auf den Herd gestellt, nach einer halben Stunde beschlossen, daß der Herd vielleicht auch kaputt, weil er sich immer wieder ausschaltete (der merkte wohl , daß keine Materie zum erhitzen vorhanden...) ist wie seit Sonntag Backofen und Fernseher, schimpfend unter der Dusche verschwunden, die Kinder geweckt dabei gedacht, vielleicht habe ich ja das Wasser vergessen - doch noch Kaffe bekommen. Die Kinder in die Schule getrieben samt Nachbarskind, zum Bäcker, dort festgestellt, daß in meinem Geldbeutel gähnende Leere herrschte, wieso eigentlich schon wieder, "anschreiben" lassen, weiter zu einem Termin in die Stadt, auf dem Rückweg gedacht, ich hole das Töchterchen noch ab, da freut sie sich sicher, 12:05 hatte sie Schule aus, um 12:06 vor der Schule gestanden und 10 Minuten gewartet - Töchterchen kommt immer sehr sehr sehr spät aus dem Schulhaus, war aber heute ausgerechnet ganz schnell unterwegs und schon zuhause als ich dann ankam, Mittagessen vorbereitet, den Sohn abgeholt um 13:05 und gewartet, gewartet, gewartet, nach 20 Minuten in sein Klassenzimmer gestapft wo er sich in aller Seelenruhe die Jacke anzog.
Montag ist unser Hetztag - uahh.
Also schnell mit dem Kerlchen wieder heim, das Mittagessen in Windeseile gekocht, den Sohn quasi gefüttert, denn der braucht pro Mahlzeit mindestens 45 Minuten und wir mussten um 14: 15 schon wieder aus dem Haus.....
Sohn zur Ergo gebracht, Tochter ging zum Zirkus und danach zum Turnen, während der Sohn bei der Ergo war schnell was erledigt, wieder abgeholt, nach Hause....Mit Monsieur  noch ein Stündchen Frischluft genossen und dann Hausaufgaben für ihn, Rumgeräume für mich, halb 7 wieder los zur Turnhalle....

Jetzt schlafen die beiden und ich schnaufe das erste Mal am heutigen Tag tief durch.

Samstag, 26. Januar 2013

ganz schön unfit

bin ich geworden- früher einmal ging nichts unter 5 mal die Woche Joggen gehen, klettern, inlinen, schwimmen...
Nun habe ich ja gar keine Chance zum Cochpotatoe zu werden, aber so richtig fit halten die zwei Kinder mich auch nicht ;-) Und bis auf meine ca 120 Fahrradkilometer /Woche mache ich leider gerade keinen Sport.
Heute 2 1/2 Stunden Fußball gespielt, zuerst mit 3 Kindern, später mit 5 Kindern und einem Papa, mit vollem Einsatz und jetzt spüre ich schon, daß mir morgen alles weh tun wird.

Spaß hat´s gemacht, keine Frage, lediglich die ewige Streiterei unter Geschwistern... hört die irgendwann mal auf ?

Donnerstag, 24. Januar 2013

Dienstag, 22. Januar 2013

@ Henning unbekannt

lieber Henning,
es ist schön, daß sich jemand um das Wohlergehen der Kinder sorgt - das tut nämlich sonst keiner.
Wenn ich bei der Arbeit längst nach Ende meiner normalen Arbeitszeit sage, daß ich dringend nach Hause müsste, meine Kinder stünden sonst vor verschlossener Tür womöglich sogar im strömenden Regen, interessiert das kein Schw...
Einmal habe ich mir in solch einem Fall sogar eine mündliche Abmahnung eingehandelt. Weil ich mich aufgeregt hatte, dass ich für völligen Nonsense zum Rufdienst in die Klinik kommen musste, das Papawochenende war geplatzt und ich hatte keine Möglichkeit für die Kinder zur Betreuung und bei mieser Personaldecke keine Chance meinen Dienst wegzutauschen.  Aber das lenkt nur vom Thema ab.

Es scheint auch durchaus akzeptabel zu sein um 20:30 mit dem Schlagbohrer noch im Haus zu bohren, während die Kinder zwischen 12 und 15 Uhr bitte die Klappe zu halten haben.

Dennoch kann ich Dich beruhigen, die Kinder sind keine armen Kinder, deren Mutter einfach mal so ins Bett geht und die Brut mit den Karnickeln alleine lässt !
Fakt ist, die Karnickel "gehören" den Kindern.
Alle Folgen eines Haustierbesitzes haben wir im Vorfeld geklärt. Wären die Tiere nicht längst mir ans Herz gewachsen, wären sie bedauernswerte Viecher, ich mag sie gerne, dennoch sollten sich die Kinder auch um diese kümmern.
Wenn die Kinder provozierend Abend für Abend schimpfen, welche Sauerei es sei, daß sie jetzt ins Bett müssten, dann sollen sie halt wach bleiben und sich um das kümmern, was es noch zu tun gibt. Und wenn ich nach einer super anstrengenden Woche das Gefühl habe um halb 11 ins Bett zu müssen, dann darf auch ich das.
In der Regel stehe ich um 5:40 Uhr auf, mache den Kindern ihr Vesper, richte das Frühstück, gebe           den Hasen ihr Futter, dusche, ziehe mich an, wecke die Kinder......um 7:10 uhr müssen wir aus dem Haus.
Abends nach grundsätzlich gut gefüllten Tagen wird nach dem meist langen Abendessen ausgiebig
vorgelesen noch dies und das erzählt, wenn die Kinder im Bett sind, singe ich noch was vor...
Und dann beginnt der Haushalt ! Denn während des Tages finde ich dafür weder Zeit noch Ruhe. Und zudem ist es mir meistens wichtiger mit den Kindern was zu machen, als die Wäsche gebügelt im Schrank liegen zu haben oder das Bad gewischt.
Selten bin ich vor 24 Uhr im Bett. Wenn solche Aktionen wie der Kindergeburtstag vom Sohn anstehen kann es auch gerne mal 2 werden.
Darf ich mich freitags dann nicht um halb 11 ins Bett verabschieden ?
Und wäre es nicht sogar erlaubt, daß ich mich ganz frech mit einem Buch ins Bett setze ? Hätte ich nicht auch mal das Recht dazu?

Mein letztes Buch habe ich im Sommerurlaub gelesen - nein nicht tagsüber, nachts, als nach 4 Tagen mein Schalafdefizit soweit aufgeholt war, daß ich gegen 4 Uhr morgens im Zelt aufgewacht bin - und eben gelesen habe.
Und wenn die Kinder krakeelen, daß sie noch gar nicht müde seien... dann sollen sie halt wach bleiben. Und mal tun, was sonst immer mein Part bleibt. Und ich finde nicht, daß es mütterliche Aufgabe ist Mützen und Handschuhe aus dem Schulranzen zu räumen, leere Vesperboxen in die Küche zu tragen etc - das können  auch Kinder tun. Die hatten zuvor, während ich gekocht habe auch einen riesen Spaß mein Handy 200 Mal anzurufen und verschiedene Klingeltöne auszuprobieren, obwohl ich ihnen 199 Mal gesagt habe, daß sie das bleiben lassen sollen, weil das Handy sonst leer wäre.
Nur um den Kreis zu schliessen.

Was das alleine bleiben betrifft. Nein, es ist kein kleines Kind in einer riesen großen freistehenden Villa stundenlang mutterseelenallein.
Es ist ein Kind in einer 2 1/2 Zimmer Wohnung eines 10 Parteienhauses für 10 Minuten allein und mindestens ein Nachbar weiß davon, daß da ein Kind alleine ist. Das Kind wird vorher gefragt, ob es denn mitkommen möchte zur Turnhalle oder lieber zuhause bleiben. Und es ist durchaus in der Lage, sich Hilfe zu holen, falls irgendetwas wäre.
Sicher ist das nicht optimal, die Alternative wäre aber das große hyperaktive Kind nicht zu seinem Sport gehen zu lassen, bei dem es sich austoben kann, bei dem es Spass hat und begabt ist, undenkbar ist es das große Kind den Weg allein im Dunkeln an der unübersichtlichen Ladezone des Supermarktes vorbei durch die Fußgängerzone, die aus welchen Gründen auch immer, rege von Autos frequentiert wird und am Schluss die Hunderennstrecke, auf der auch die Dobermänner
 und Rottweiler frei herumlaufen, "weil sie ja noch nie nicht gehört haben"-" dass der nicht hört, wenn das Herrchen ruft, hatten wir ja noch nie, aber er will ja eh nur spielen".

man muss Kompromisse eingehen und vieles entspricht nicht den Idealen, die man einmal hatte!
Vermutlich kann man eben dann als Rabenmutter und Hobbyärztin nur mit dieser Belastung leben oder aber die Statistik bedienen und sich zu den alleinerziehenden Hartz IV Empfängern gesellen, weil man lieber mit dem Vorwurf  der Berufsversagerin leben kann als mit dem Vorwurf eine Rabenmutter zu sein.

meine Meinung !
Jetzt wurde mich dennoch interessieren, ob Du, Henning, selber Kinder hast, rein interessehalber!






Montag, 21. Januar 2013

Idee...

Eben gerade beim Suchen nach geeigneter Unterkunft für den Skiurlaub gedacht: Eigentlich wollte ich schon immer mal Wintercampen - mit einem Wohnmobil ! - auch gerne mit Zelt, aber das lieber ohne Kinder...
Die Mietpreise sind in der Nebensaison echt human....
da muss ich tatsächlich mal eine Nacht drüber schlafen....und ein bißchen rechnen

grmml

Heute abend wäre ein wichtiger Elternabend gewesen. Vom Maccaroni - Zirkus  bei dem das Töchterchen mitmacht.
Also organisiert, wie wir das am ohnehin immer dicht gepackten Montag hinkriegen, Madame 1 h früher vom Turnen abgeholt, mit dem Babysitter den Termin vereinbart.

Fix und fertig stand ich da um 19:15 Uhr, die Kinder waren instruiert...
Nur der Babysitter hatte den Termin verpennt !
Als ich ihn erreicht hatte, wäre es längst viel zu spät gewesen um zum Elternabend noch hinzugehen.

Echt ärgerlich war das.  

Sonntag, 20. Januar 2013

jemand nen Tipp ?

In der Woche vor Ostern wollten wir Skifahren gehen, wieder mit dem ERD nach Savognin.
Nun ist immer noch nicht klar, ob ich den Urlaub da bekomme - wobei ich der Meinung bin, daß die ganzen kinderlosen Kollegen mal flexibel sein könnten, denn ich habe sowohl im  Sommer meinen Urlaub verschieben müssen, damit eine ungebundene Kollegin 3 Wochen Urlaub machen konnte, ein anderer 4 Wochen, ich nur 2.
Über den Jahreswechsel haben auch einige weder in der Weihnachtswoche noch in der Neujahrswoche  gearbeitet und mir wurde erzählt, ich könne keinen Urlaub haben.

Jetzt finde ich, bin ich auch mal dran, zumal ich nur eine Woche haben will und die anderen 2 Wochen eingetragen haben.

Schlussendlich hat aber alles nun so lange gedauert, daß die Freizeit ausgebucht ist. Auf gut Glück buchen hatte ich mich nicht getraut.

Nun suche ich nach einem einigermaßen schneesicherem deutschsprachigen Skigebiet. Ein paar mir bekannte Orte, an denen ich bisher meine Skiferien verbracht habe, habe ich schon durch - leider nichts für meinen Geldbeutel gefunden.
Ende März ist eben auch schon echt spät.

Oder ich tue was, was ich noch nie getan habe: In den Süden fliegen ? Kann ich aber wahrscheinlich auch nicht bezahlen.

Halluzinationen ?

Hier übt jemand bei geöffnetem Fenster ganz dolle laut Schlagzeug spielen.... um 21:40 am Sonntag .

sehr lustig

sieht es aus, wenn Enten auf dem Glatteis ausrutschen....

Hier ist alles Spiegelglatt - heute Mittag haben wir eine Runde um den Block bzw um den Fluss gemacht, den Enten beim ausrutsche zugeguckt, selbst ein paar mal ausgerutscht - aber jetzt - kriegen mich keine 10 Pferde mehr vor die Tür.

Muss auch mal sein !

video
Wenn man immer sagt, es gibt kein schlechtes Wetter.... dann ist meine Antwort: Doch 1 Grad und Regen. Das haben wir gerade und brrrrr - ich mag´s nicht !

Samstag, 19. Januar 2013

und weiter im Programm...

am Mittwoch abend nach dem Geburtstag war erstmal noch Kuchen Backen dran, für den Hort-

am Donnerstag abend war ich so fertig, daß ich am liebsten hätten heulen mögen. Ich liebe Schnee, aber wenn man als Radfahrer dann abends um halb 7 noch schnell das Töchterchen vom Turntraining abholen muss, das Söhnchen alleine zuhause wartet, man hier rutscht und dort rutscht, man den Sohn nicht schon wieder mitnehmen möchte zum abholen und dann gemütlich laufen, weil man eigentlich erst um kurz vor 6 mal endlich zuhause angekommen ist......

am Freitag abend nach einem ätzenden Arbeitstag, der mich nun einen Schrieb an den Betriebsrat formulieren lässt, war ich eigentlich nur noch den Tränen nahe.
Irgendwie hat die Tochter das Gespür, Situationen, die ohenhin prekär sind, nochmals aus dem Ruder laufen zu lassen. Zunächst stellten wir also fest, daß auch das zweite Paar Handschuhe in der Schule liegt, dann kamen so ein paar "oh menno" Bemerkungen bei ganz normalen Dingen, wie die Jacke, die eben vom Haken gefallen war, doch bitte wieder aufzuheben...

Das Abendessen zog sich mal wieder über eine Stunde. Danach las ich wie üblich vor. Sehr lange diesmal, weil das Kapitel so lang war und an einem Freitag kann man schon mal 5 grade sein lassen.
Um halb 10, nach einer dreiviertelstunde Vorlesen, sagte ich, es sei jetzt Schluss. "Menno !!! das ist gemein, warum müssen wir ins Bett"  - diese Diskussion hasse ich, es gibt sie Jeden Abend !
Nach langem Kampf waren die beiden endlich in ihren Betten. Beim Gute Nacht Lied musste dann Monsieur ein undeutliches Wort von mir verbessern und da ist mir der Kragen geplatzt.

Ich hab die Kinder wieder aufstehen lassen, sich um die Karnickel kümmern, die dringend noch ne Runde rennen mussten, um nicht womöglich doch einzufrieren, zusätzlich Stall sauber machen, Futter geben...Schulranzen Vesperboxen, zusammengeknüllte Schals und Mützen rausräumen...
Ich selbst bin ins Bett und hab mir vor lauter Zorn einen Kiefergelenkskrampf eingehandelt.

Um 23 :15 Uhr kam dann das Schluchzen der Kinder, weil sie die Karnickel nicht eingefangen bekamen....

Heute ging der Käse gleich weiter.

Madame war bei einem Klassenkameraden zum Geburtstag eingeladen, der eine halbe Autostunde entfernt wohnt. Also musste erstmal wieder ein Auto organisiert werden. Um viertel vor 12 ging es dort los. Nach dem Frühstück bin ich schnell auf den Markt, hab den Kindern, gesagt, wir müssen dann bald los, sie sollten, ich vielleicht mal anziehen....
Als ich zurück war, war natürlich niemand angezogen. Wieder Hektik, Geschenk verpackt, Für Monsieur und mich Schlittelzeug eingepackt, weil wir in den nahen Schwarzwald fahren wollten von dort aus. Mit einer knappen halben StundeVerspätung sind wir los. Im Ort dort verfahren, weil Madame meinte die Adresse lautet x- Strasse 70, dabei stand dort 7 A.  Als wir dort waren Zettel an der Tür, sie hätten gewartete, seine jetzt aber ins nochmals 10 km entfernte Schwimmbad gefahren - urggh- weiter gefahren, Schwimmabd gesucht, gefunden, dort gefragt nach einer Gebusrtagsgruppe - ja sei da, wisse aber gerade nicht wo. Kind sauer dort abgestellt - Bademeisterin hat gesagt, sie kümmert sich, daß sie die anderen findet. Mit dem kleinen Kind, mittlerweile war es halb 2, kurz noch Vesper besorgt und rauf zum Schlitteln. Dort ein wenig entschädigt worden für 2 1/2 Stunden Odyssee  ( für einen Kindergeburtstag ) .

Nach 2 Stunden Schlitteln mit dem Sohn wieder runter gefahren, das große Kind abholen. Das hatte in all der Aufregung gedacht, ich würde es im Schwimmbad wieder abholen. Während alle anderen in der X- Strasse 7A waren, war die Mutter des Geburtstagskindes noch mit Madame im Schwimmbad gewesen. Mein Handy, das ja hätte gute Dienste leisten können wurde gestern von beiden Kindern "leergeklingelt" und in dem Zorn des gestrigen Abends hatte ich es auch nicht mehr aufgeladen.

So, nach insgesamt 6 Stunden waren wir wieder zuhause. Ein Kind hatte also noch 2 3/4 h Kindergeburtstag genossen, das andere mit mir  2 Stunden Schlitteln. Aargh !
Das was mich aber am meisten geärgert hatte an der völlig unnötigen Herumkurverei war, daß ich seit einer Woche die Tochter beauftragt hatte zu fragen, wer denn noch aus der Klasse eingeladen sein, ob man vielleicht Fahrgemeinschaften bilden könnte. Nein, ausser einem, der auf irgendwelchen anderen Wegen dahin käme wäre sonst dort niemand eingeladen. Und als ich ankam um dann wieder auf das Kind zu warten, was ja noch im Schwimmbad war, da standen 3 Eltern von Kindern aus ihrer Klasse.

Monsieur hatte ich am Mittwoch bei seinem Kindergeburtstag hoch und heilig versprochen, daß wir heute nochmals ein Feuer machen werden, das er dann auswerfen dürfe, weil er nämlich am Geburtstag leider kaum mitgewirkt hatte, weil er gerade abgelenkt gewesen war, als ich das Kommando gegeben hatte. Also sind wir drei heute abend noch in unsern Garten gestapft, haben ein Feuer gemacht, ein paar Würstchen gegrillt und am Schluss das Feuer durch Monsieur mit Schnee auswerfen lassen. Heute Nacht soll Regen kommen, dann wäre die weisse Pracht verschwunden.
Es war so schön im dunklen, im Schnee am Feuer ! Am liebsten hätten wir dort ein Zelt aufgestellt und uns in Schlafsäcke verzogen. Endlich war mal Ruhe und Entspannung.

Trotzdem finde ich, hab ich diese Woche genug getan und wünsche mir für morgen einen entspannten Tag, an dem ich nicht den Superanimateur, Taxifahrer oder sonst was spielen muss.
Vermutlich in frommer Wunsch !









Freitag, 18. Januar 2013

coole Stimmung

es gibt schlimmere Wege von der Arbeit nach hause- normalerweise fahre ich hinter dem Schloss lang, heute musste ich aber noch einen Abstecher in die Stadt machen, weil meine Kaffeequelle vor ort versiegt ist.
Sehr traurig das: Vor 25 Jahren bei Eröffnung waren wir schon Kunden dieses kleinen feinen  Bioladens, der am Anfang das Müsli noch aus großen Säcken verkaufte, wenn man es also nicht geich aß, flatterten 2 Wochen später die Motten nur so darin herum.

Später gab es dann abgepackte Ware ;-)

Hach, ich hab dort ganz viele gekauft, vor allem aber unsere Demeter Milch und Demeter Fleisch. Da bin ich ziemlich zwanghaft.
Zu Weihnachten hat der Laden geschlossen, weil sich kein Nachfolger fand. Schnief !!!


Schön war´s

Nach allen im Vorfeld geäusserten Sorgen und Einwänden, hatte Monsieur ein tolles Geburtstagsfest.
Das Wetter war auf unserer Seite und hatte nachts für Schnee gesorgt und nachmittags für Sonne.
Perfekt !
Die Truppe war ein wenig inhomogen, weil aus Schule, Nachbarschaft und altem Kindergarten Kinder eingeladen waren. Das hat aber vermutlich nur mich gestresst...

Dann gab es zwei mit etwas destruktiverem Spielverhalten, die ich mehrmals separieren musste, sonst liebe Kinder und eine tolle große Schwester des Geburtstagskindes, die mich ein wenig unterstützt hat. 

Wieder einmal hat sich herausgestellt, daß Jungs nicht so gerne Spiele spielen. 
Daher wurde der Part abgekürzt. Monsieur hatte einen Fußball bekommen, der wurde dann gleich ausgetestet während ich das Feuer zum Grillen angemacht hab. 

Highlight für die Kinder war glaube ich: Feuer mit Schnee ausschmeissen  .
Ich hatte gewettet, daß sie es nicht schaffen, ...das hat sie natürlich herausgefordert. Aber ich war selber erstaunt wie schnell die ein wirklich knackig hohes Feuer mit viel Glut ausbekommen haben. 
Zweites Highlight war dann: Die Restglut wieder entfachen.  ;-)


Fackeln im Schnee sind einfach schön !


Dienstag, 15. Januar 2013

bitte ganz ehrlich

gerade zwei Telefonate geführt mit besorgten Müttern wegen des morgigen Kindergeburstags von Monsieur.
Der Wetterbericht meldet  0 Grad und ein paar Schneeflöckchen für morgen.
Ich bleibe dabei, daß ich das für einen Wintergeburtstag für "gutes" Wetter für einen Geburtstag im Garten befinde. Ich kann es nicht ändern, daß Januar ein blödes Geburtstagsdatum ist.
Es sind viele Bewegungsspiele geplant. Es ist Platz dort. Man kann wild sein und genau das vermute ich, wird das Hauptanliegen der kleinen Jungs sein.

Das Häuschen ist aufgeräumt und bietet Platz für 10 frierende Kinder - eine Vorlesegeschichte habe ich auch parat. Es wird ein Feuer geben, der Schatz, den die Kinder bei ihrer Schnitzeljagd erbeuten sind kleine (Chinesische  - daher geht auch eine nicht - Misssttt ) Stabtaschenlämpchen, denn die letzte halbe Stunde wird es wohl dunkel sein.

Aber man ist sehr sehr skeptisch ob den ungewöhnlichen Settings und möchte mich davon überzeugen, daß es eine Schnapsidee ist und eigentlich nur schief gehen kann.

Ich finde nicht.
Was meint ihr ?#


EDIT:  5 cm Neuschnee über Nacht ;-))))))  - jetzt sollte es nur bitte nicht tauen
EDIT II:  Stabtaschenlampe beim Ramschladen nachgekauft - wow was für eine Gewinnspanne: doppelter Preis

Montag, 14. Januar 2013

spannend

So nun habe ich heute früh an meinem freien Vormittag  45 Minuten mit der emailaccountfirma telefoniert - uahhh.
"Ja, das leite ich sie mal weiter in die xy Abteilung" - "Ach ja da leite ich sie mal weiter" - "Bitte bleiben sie am Apparat".....

Natürlich haben die mein Schreiben bekommen, indem ich geäussert hatte, daß ich keine "DO it Yourself- Homepage" haben möchte und schon gar nicht für 23,79 Euro  im Monat (!).
Aber anscheinend war das Schreiben nicht bearbeitet. Hm.

Heute abend in meinem Maileingang dann die Nachricht, daß alle meine vertraglichen Leistungen gekündigt würden.

Hoffentlich nicht auch mein mailaccount. Dann hätte ich nämlich ein ernsthaftes Problem. ...

Bleibt also spannend.

Sonntag, 13. Januar 2013

Bitte Daumen drücken

Am Mittwoch soll hier der kleine Mann gefeiert werden, bzw die Tatsache, daß er mich schon 6 Jahre um den Finger wickelt - das hat er nämlich von der ersten Stunde an getan.
Gefeiert wird - da 2 1/2 Zimmer Wohnung - draussen. In unserm Garten.
Heute haben wir dort aufgeräumt, daher ist jetzt auch der ganze Schnee zertrampelt. Eine unglaubliche Matsche ist entstanden.

Ich brauche jetzt gedrückte Daumen, daß es am Mittwoch nicht regnet oder graupelt - Schneefall wäre nicht so schlimm.
Und daß Monsieur nicht krank wird. Heute abend sah er plötzlich fiebrig aus. Die Nase läuft ja jahreszeitengerecht ohnehin. Eingeschlafen ist er auch wieder erst um halb 11. Das ist mal wieder so eine Phase.... Einschlafen geht einfach nicht. Die Müdigkeit ist überwältigend, aber das Gedankenkarussell dreht so schnell.

Nachtrag aus den Ferien

Hach, so wünsche ich mir manchmal unsere Sonntage ;-)

nicht zu fassen

Mein internetanbieter 1und 1 hatte mich in der übervollen Vorweihnachtszeit mit einem Schnupperangebot für eine eigenen Homepage telefonisch überrumpelt.
Ich habe klipp und klar gesagt, daß ich das nicht brauche und nicht möchte. Ja sie hätten es schon für mich eingerichtet und ich müsse nur in 30 Tagen per mail kündigen, dann liefe das nicht weiter.

3 Mal hab ich mein passwort ändern müssen, weil der blöde internetdienst es immer wieder nciht angenommen hat - 3 mal hab ich in der telefonwarteschleife über 10 Minuten gewartet, bis mich leider keiner bedient hat und ich aufgegeben habe.

Schlussendlich habe ich die Kündigung schriftlich in Papierform in den Briefkasten geworfen.
Und was sehe ich gerade in meinem Posteingang :
Rechnung für die nächsten 3 Monate !

Wieder mal völlig überflüssiger Mist !
Sh....


Meine Kinder haben das Werbungsproblem übrigens auch schon erkannt und mir neulich in den Briefkasten selbst geschrieben Werbung gesteckt:
"Wollen sie eine Versicherung für ihr Auto ? Auch wenn sie keins haben..."
Gut erkannt, die Masche !

Fettnapf

Heute früh auf dem Weg zum Gottesdienst brudelte Monsieur böse über seinen Papa, weil dieser wünscht, daß die Kinder am kommenden Wochenende schon wieder nach ZH fahren, obwohl sie dort erst letztes Wochenende waren.

In der Kirche wollte die Pfarrerin die Kinder mit ins Boot nehmen. Nachdem passend zum ersten Sonntag nach Epiphanias die Taufe das Thema war, und die Pfarrerin die "verwandschaftlichen Verhältnisse" von Jesus klären wollte, fragte sie die Kinder, was denn ihr Vater für die tue, woran sie merken, daß er sie lieb hat.
Und dann ging sie mit dem Mikro in die Reihen und fragte Monsieur.

...erst Schweigen und dann leise kaum vernehmbar: " ich merk´s gar nicht !"


Samstag, 12. Januar 2013

Osteuropäische Verhältnisse

Hui, jetzt werde ich gleich böse Kommentare auf mich ziehen. Wegen meiner Vorurteile.

Fakt ist, daß schon wieder in unsern Garten eingebrochen wurde und eine große Aluleiter ( 6 Meter ) und viele Bankirai-latten, die ich letztes Jahr nach dem Umbau der Kindergartenterrasse geschenkt bekommen habe, entwendet wurden.

Ich hatte überlegt einen Zettel an den Garten zu hängen, daß der Dieb, wenn er von der Leiter fällt oder sich einen fetten Holzsplitter holt gefälligst nicht in meinem Dienst im KH zu erscheinen hat, ich werde ihn nicht behandeln.

Oh, ich bin so sauer !


Freitag, 11. Januar 2013

doch noch da

ich hab ihn heute gesehen, ich dachte schon,  es gibt ihn gar nicht mehr:
Kurz und halb versteckelt hinter Wolken: Blauer Himmel - nur das gelbe Ding da ist mir noch nicht wieder begegnet.

Dienstag, 8. Januar 2013

völlig überflüssig

und nervig ist, daß beide Kinder neue Stundenpläne bekommen haben.
Gestern schon. Da habe ich dann alles mögliche danach neu ausgerichtet - und heute kam noch einmal eine "Aktualisierung".

Jetzt haben die beiden kein einziges Mal mehr gemeinsam Beginn. Madame hat immer zur ersten. Monsieur hat immer zur zweiten.
Mittags haben sie dreimal zur gleichen Zeit aus, an meinem einzigen freien Tag, dem Montag aber nicht. Also wir es die praktischen Montage nicht mehr geben.
Grummel

Einfach überflüssig.

Sonntag, 6. Januar 2013

Auf geht´s

Morgen geht er wieder los, der Wahnsinn.
Mit Kinder um 6:30 Uhr wecken, Kinder um 7:15 im Hort abgeben, damit ich knapp vor 8 bei der Arbeit bin, schnell die Treppen zum nicht wirklich existierenden Arztzimmer sprinten kann, mich schnell umziehe um dann doch wieder 2 Minuten nach 8 erst in der Röntgendemo zu erscheinen, und ich anpflaumen zu lassen.
Dann kommt die Quadratur des Kreises in der Ambulanz, nämlich alle Patienten einem nicht präsenten Oberarzt vorzustellen, gleichzeitig alles wegzudiktieren und ohnehin mich mal um meinen defekten Piepser zu kümmern....
Um viertel vor 1 bitte ich immer noch um nur kurze umproblematische Patienten in meinem Zimmer, die sich aber grundsätzlich als komplizierte, unbedingt mit dem OA zu klärende Fälle herausstellen, und weil ich nunmal schon angefangen habe, will auch die Kollegin, die ganztags da ist, den Fall natürlich nicht mehr übernehmen. Und so wird es regelmäßig halb 2 bis ich die Klinik verlasse. Und wieder fällt der Einkauf auf dem Heimweg flach, weil ich die Kinder entweder vor 2 oder aber nach halb 4 erst wieder abholen kann, was dann mit anderen Dingen kollidiert.
Also im Renntempo die 10 km zurückradeln, Kinder abholen, die dann meistens völlig auf Entschleunigung gepolt sind, was mit meinem knurrenden Magen inkompatibel ist.

Hausaufgaben, für mich erstmal was Essen. Und der heilige Kaffee am Mittag.
Dann Turnen oder Chor oder Verabredungen, Termine etc. pp

Und wenn dann um 9 abends endlich Ruhe ist im Kinderzimmer, dann geht der tag nochmal los, irgendwie.

Aber ich bin gut ausgeschlafen diese Ferien, naja, bis auf die 3 24 Stunden Dienste in der letzten Woche, aber sonst schon. Ich kann wenig zu Diskussionen beitragen, weil ein Virus mir meine Stimme vollständig entwendet hat, oder war es doch ein Reibeisen, das heute Nacht meinen Rachen bearbeitet hat ?
Also wird schon alles klappen ;-)

In 10 Tagen wird der kleine Herr im Hause 6 Jahre alt. Das macht mich noch ein wenig nervös, weil ich für den Kindergeburtstag noch kein richtiges Konzept hab. Stabiles Wetter bräuchten wir.

Samstag, 5. Januar 2013

Erklärung

warum ich in letzter Zeit so wenige Meisen etc gesehen habe.

In den vergangenen Nächten habe ich häufig einen Kauz gehört. Zuerst war ich mir nicht sicher, mittlerweile weiß ich ziemlich genau, wo er wohnt. Denn dort sind Reste seiner Beutetiere zu sehen als solche Ballen.

Der Käuzchenruf erinnert mich an meine letzte Studenten- WG in Göttingen. Ich hatte ein zunächst für mich als Hausstauballergiker völlig unbewohnbares Zimmer, denn dort lag ein Teppichboden drin und den herauszumachen, war fast nicht möglich- Klebefasern hingen überall. Und mit überall meine ich überall. In meinen Büchern, im Müsli, in der Wäsche...

Ich hatte aber einen großen überdachten Balkon, hinten raus zu den Schillerwiesen. Ich richtete mir mein Bett auf dem Balkon ein. das war echt urig dort. Und ein Käuzchen hat dort  jede Nacht gerufen.

exponentiell

stieg gestern mein OP- Konto, von bisher 1 OP auf 3 ( in über 15 Monaten ;-)  )
Nach zwei 2. Zehen, die es zu amputieren gab, weil matschig, kam dann gestern gleich eine Oberschenkelamputation auf den Tisch.
Ganz fair fand ich das nicht, denn prinzipiell ist das technisch zwar nicht anspruchsvoll, aber dennoch einige Nummer grösser als so eine Zehe. Bei meiner vorherigen Stelle hatte ich bis dato nur Metallentfernungen und Arthroskopien gemacht.

Der Patient war ein schwer kranker Italiener, der mich schon im Nachtdienst mehrfach beschimpft hatte, daß wir ihn  festhalten wollen, und er jetzt die Polizei holt....der Mann ist schwer krank und für eine Vollnarkose zu krank. Daher fand also diese Amputation beim wachen Patienten statt. Die Anästhesistin gab ihm zwar immer wieder was zum wegdösen - half aber nicht und daher bruddelte der Italiener die ganze OP wütend vor sich hin, während ich ihm da das Bein abtrennen durfte....
Ich hab mich ein bißchen doof angestellt, glaube ich, aber woher soll ich das können, wenn noch nie gemacht.






Mittwoch, 2. Januar 2013

survived

die 48 Stunden Jahresend- und Jahresanfangsdienst. Ohne die Motivation durch den Zusatzverdienst vielleicht doch noch in den Genuss eines Skiurlaubs mit den Kindern zu kommen, wäre es noch anstrengender gewesen.

Den Jahreswechsel damit verbracht, einen Patienten von Station mit Vigilanzminderung - hätte ich auch bei einem Blutdruck von 80/40-  durch die komplette Diagnostik zu schleusen.

Heute nacht noch ein olfaktorisches Highlight als ein wohnsitzloser sehr verwahrloster Mann die Notaufnahme wegen aktuer Schmerzen bei seit 20 Jahren offenen Unterschenkeln aufgesucht hat.
Die Schuhe gingen noch aus. Die Socken waren fest verklebt mit einer Mischung aus ? ich will es gar nicht genau wissen, jedenfalls einer Menge Wundexsudat. Die Geschwüre waren nicht so schlimm wie erwartet. 20x10 cm groß, tief, belegt. Mit bunten dreckigen Servietten hatte der Mann sich einen Verband gemacht.
Nachdem also die Socken zerschnitten waren und in mühevoller Kleinarbeit von den Füßen gepfriemelt, kamen die vollständig verklebten Zehen zum Vorschein. In jeden Zehenzwischenraum eine Schmotze aus ?. ...
Immerhin kam uns nichts kleines lebendiges entgegen.
Der arme Kerl durfte nach Verbandwechsel und Säuberung dann noch ein paar Stündchen im Behandlungsraum schlafen. Der Raum musste ohnehin gründlich gereinigt werden. Ich hoffe er hat es ein bißchen genossen. Eigentlich wollte er nämlich gerne stationär aufgenommen werden, aber ohne Krankenversicherung, Anschrift und ohne vitale Indikation war das nicht möglich.