Dienstag, 24. Februar 2015

I did it

Seit über einem Jahr ist klar, daß mein Fahrrad nicht mehr wirklich "zu retten" ist. Der Rahmen ist verzogen, das Lager ausgeschlagen, die Pedallager ebenfalls ausgeschlagen, die Federgabel verrostet, der Umwerfer kaputt.....
Über den Daumen gepeilt, hat es mich aber einmal knapp um die Welt getragen.

Heute habe ich mir ein neues Rad gekauft ! Ein solides Herrenrad - wie konservativ- mit 8 Gang Nabenschaltung . Schön ist es nicht, aber es fährt....fast wie von selbst ;-)

Montag darf ich es abholen.

Montag, 23. Februar 2015

sehr lustig

Madame war in einem anderen Stadtteil verabredet und ich sollte sie dort wieder abholen. XY Strasse 11 hatte sie gesagt.

In der XY Strasse gab es keine 11. Überhaupt gab es nur gerade Zahlen. Und so bin ich mit Monsieur die ganze Strasse auf und abgewandert und habe jedes Klingelschild gelesen ;-)
Juhu. Weit jenseits der 50 sind wir fündig geworden.

Sonntag, 22. Februar 2015

Sonne satt !



Abschlussrennen

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Die Rennstrecke war völlig blöd gesteckt. Zuerst gab´s gar keine Kurven, dann zwei scharfe hinter einem Buckel - daher nicht mehr im Bild- die jeweils mehr über Erdreich und Gras als über Schnee gingen.
Da ich aber sonst keine Bilder von den beiden Skihasen habe, gibt´s eben die zwei Filmchen. Sonst ist Madame eher abseits der Piste unterwegs, Monsieur hält Kurven für völlig überflüssig. Als ich am letzten Tag nachmittags noch mit den beiden Skigefahren bin ( die Tage davor war bis 3 Uhr Skikurs) habe ich gemerkt, daß ich nun wirklich keine Chance mehr habe, den zweien hinterherzukommen.
Zumindest in steilem Gelände. Auf Ziehwegen habe ich vermutlich eine bessere Hangabtriebskraft.
video

Samstag, 21. Februar 2015

Savognin

Bewährt hat sich die Familienfreizeit in Savognin. zum 3. Mal waren wir nun da und wieder war es eine tolle Woche !

Lediglich Schnee war ein wenig Mangelware. Sonst 6 tolle Skitage, viel nette Leute, ein gutes Programm und glückliche Kinder. Was will man mehr ?
Klar 2 Wochen so einen Urlaub machen.
Am Montag wird mich die Realität böse einholen. Bis dahin wird verdrängt und noch ein bißchen Faschingsferien genossen.



Freitag, 6. Februar 2015

Willi live

Heute nachmittag waren wir bei Willi. Dem Willi.
Eigentlich ist hier gar kein sooo eingefleischter Fan mehr. Monsieur hat 2 CDs und 3 DVDs von Willi. DIe sind aber lange nicht mehr angehört/geschaut worden.

Aber so in live, dachte ich, ist das bestimmt ganz cool. War es auch. Er ist genau wie in seinen Filmen. Die Kinder haben sehr gebannt seinen Geschichten gelauscht und ich habe mir manchmal überlegt, wer denn die Fotos alle geschossen hat, wo es für uns immer so aussieht als seiner ganz alleine unterwegs.

Wer noch die Chance hat, ihn auf seiner Tour zu erleben, sollte das ruhig tun ;-)

Spannend

So, nun bin ich zurück, habe die Kinder zu Nachbarn gebracht, wo sie heute übernachten dürfen. Denn ich muss morgen um ganz früh aus dem Haus um die Kinder zum Sommerferienprogramm anzumelden. Letztes Jahr war ich um kurz vor 8 da und wartete bis knapp 14 Uhr. Dieses Mal möchte ich deutlich früher da sein.
Ich bin gespannt.
Ein Programm, an dem die Kinder teilnehmen möchten, ist wieder der Zirkus. Und eine weitere Woche wollen sie noch zu einem ganz neuen Angebot. Es nennt sich Karlopolis und klingt recht interessant. 250 Kinder imitieren eine Stadt. Jeder kann einen Job wählen, kann dann in diesem arbeiten, dort Geld verdienen und im dortigen Supermarkt ausgeben....Ich stelle mir vor, das könnte recht cool werden.


Es muss ich morgen nur noch Plätze ergattern.

Donnerstag, 5. Februar 2015

WMDEDGT ?

Heute bin ich auch mal wieder dabei
Ausnahmsweise  beginnt der Tag nicht um 0:00 Uhr wie sonst.
Ich schlafe nämlich schon um 23:30 Uhr. Das ist insofern bemerkenswert, als ich es sonst selten von 0:30 Uhr schaffe und leider jeden Tag merke, daß ein bißchen mehr als 5 Stunden Schlaf  einfach auf Dauer nicht reichen.
Nun habe ich einer Bekannten zugesagt, im Herbst mit ihr einen Marathon laufen zu wollen und dann muss ich wohl doch mal wieder  ein wenig mich um meine Gesundheit kümmern. Mit dem Training habe ich letzte Woche begonnen - ich bin gespannt !

6:30 Uhr: der Wecker klingelt. Auch das ist ungewöhnlich, normalerweise klingelt er um 5:45Uhr, aber glücklicherweise fallen beim Töchterchen die ersten beiden Stunden aus. Ich finde das gut !

Ich muss feststellen, daß Madame schon wach ist. Ich hatte gehofft, sie tankt ein wenig Schlaf.
Ich tappel in die Küche nachdem ich mir meine obersexy Fleecehose angezogen habe und eine Wollfleeceweste. Es ist wie jeden Morgen lausig kalt. Wir heizen nämlich besonders die Umgebungsluft des Hauses. Die Fenster sind so undicht, in zwei Rahmen kann ich meine Finger nach draussen stecken ;-) . Man muss da unbedingt was machen, allerdings steht erst der Strom im oberen Stock auf der to do Liste. Dort gibt es nämlich bis dato quasi kein Licht.
Also bin ich froh, daß ich neulich in meinen Klamotten diese olle Fleecehose, die ich mir mal für Skitouren (für die Hütte natürlich) gekauft hatte, wieder gefunden habe. Mit der geht es...

6.45 Uhr: der Kaffee ist fertig. Ich sehe auf die Uhr und freue mich, daß ich jetzt noch nicht mit Madame zur Strassenbahn laufen muss.

6:55 Uhr: die Kaninchen hocken schon wieder bettelnd im Flur. Besonders der Dicke ist dann immer sehr fordernd und man muss aufpassen, daß man nicht über ihn stolpert.
Also: Kaninchen füttern

dann ab in die Dusche und anziehen.

7:10 Uhr Monsieur zu wecken ist niemals schön. Er sieht so entspannt und kuschelig aus, wenn er da liegt, daß ich mich immer am liebsten dazu kuscheln würde. Aber es hilft nichts.

Beide Kinder ziehen sich an

7:30 Uhr wir frühstücken. Ganz ungewohnt ist es, weil sonst Madame schon aus dem Haus ist, wenn ich dann mit Monsieur frühstücke.

Unser Kühlschrank ist leeeer. Auch sonst waren wir schon mal besser bevorratet. Mir sind zwei geplante Einkaufstouren ausgefallen, weil Monsieur krank war.

Brot ist auch keines mehr da. Ich glaube es ist dieses Schuljahr aber das erste Mal, daß wir vor der Schule noch zum Bäcker müssen.
Ich ziehe mit Monsieur los zur Schule.
Es ist sehr ungemütlich da draussen, grau und kalt. Nachdem wir noch eine Brezel gekauft haben, bringe ich Monsieur schnell bei der Schule vorbei, helfe ihm seinen Roller anzuschliessen - ich habe keine Ruhe morgens 10 Minuten zu warten, bis er das gebacken kriegt.

Ein schneller Markteinkauf ist noch drin. Wir haben nur Di, DO  und Samstags Biostände auf dem Markt, daher sind das die Tage, an denen ich dort einkaufen muss. Unser Supermarkt vor Ort hat kein akzeptables Frischzeugangebot.

8:20 Uhr ich bin wieder zu Hause, verräume schnell den Einkauf, mache Madames Vesper fertig. Die Häschen müssen noch nach draussen gebrahct werden und dann gehen wir auch aus dem Haus.
Ich laufe mit Madame zur Strassenbahnhaltestelle und fahre dann mit dem Rad zur Arbeit.

9:00 Uhr Ich bin spät, mein Hiwi sollte gleich vor der Tür stehen. Glücklicherweise war er auch zu spät.

So nun sitze ich in meinem Büro und muss mich erstmal neu sortieren. Die letzte Vorlesung war gestern. Hierzu muss ich jetzt noch eine Klausur entwerfen, die dann schreiben im März und korrigieren.

Und sonst sind da jede Menge Projekte. Und man glaubt es kaum. Gestern war unser erster Patient da !

Aber ich bin völlig unsortiert und wuschig. Weiß nicht, was jetzt als erstes dran ist. Also erstmal mich selbst sortieren.

12:30 Uhr: so richtig effizient war ich heute noch nicht. Dafür liegt mir das Mensaessen etwas schwer im Magen.
Heute muss ich wieder Arbeit für zuhause mitnehmen, denn mein 6 Stunden-Soll kriege ich hier heute nicht erledigt.

Donnerstags ist Klavierunterricht. D.h. ich muss Monsieur rechtzeitig vom Hort abholen. Madame hat Nachmittagsschule und kommt erst kurz vor knapp zum Klavier. Alle 2 Wochen hat sie Donnerstags nachmittags Schule. Montags und Dienstags immer.

Dienstag, 3. Februar 2015

Das Ziel ist so nah....

Und die Motivation sooo unterirdisch.

Morgen muss ich die letzte von 14 Vorlesungen halten, die ich mir seit Oktober Woche für Woche aus den Fingern sauge. Mal sehr erfolgreich, mal weniger.

Ich bin ernstlich erschöpft, was dieses Thema angeht. Es macht mir Spaß, den Stoff didaktisch sinnvoll aufzuarbeiten, Folien zu gestalten, die Vorlesung zu halten. Die Evaluation hat auch gezeigt, daß es den Studenten offenbar auch Spaß macht.

Aber  es kostet mächtig Energie !
Die letzten Wochenenden mit Übernachtungsgeburtstag etc. waren auch kräftezehrend und nun sitze  ich Dienstag abend  23 Uhr vor einer eher leeren PowerPoint Präsentation. Das Thema ist klar, die Gliederung auch, die wichtigsten Fakten...

Nur in den Rechner bringen muss ich das Zeug noch.
Mir fehlen zwei Arbeitstage, weil am Montag die Schule anrief, ich solle doch meinen Sohn abholen. Heute ist er auch nicht zur Schule gegangen, er war schlapp, halsschmerzig und so weinerlich, daß man ihn vermutlich auf dem Schulhof als williges Opfer für allerlei fiese Dinge ausgenutzt hätte.

Madame musste heute abend auch noch eine ordentlich Runde heulen, weil sie morgen eine Englisch Arbeit schreibt und die Vokabeln ihr doch noch sehr fremd scheinen.

Ohnehin geht hier gerade der punk ab. Schulisch, bei beiden.
Meine nostalgischen Erinnerungen an die schöne Schulzeit wirken immer unrealisischer. Aber egal mit wem ich spreche, der auch Erinnerungen an diese Schulzeit hat, alle bestätigen mir, daß es tatsächlich so war, daß man da eben morgens hinging, seine Freund traf, im Unterreicht mal mehr  mal weniger dabei war, mittags schnell seine 20 Minuten, später halbe Stunde Hausaufgaben machte und dann frei hatte. Gezieltes Lernen auf Arbeiten kam etwa in Klasse 11. Davor wurde der Stoff abgefragt, den man ja ohnehin eigentlich durch Schule und Hausaufgaben beherrschen sollte.

2 Mal hat mir jemand in meiner Schulkarriere bei den Hausaufgaben helfen müssen. Das eine Mal ging es um die französische Revolution, das  andere Mal, weiß ich noch genau, ging es um das Gedicht von Belsazar, das ich als 5. Klässlerin überhaupt nicht verstand ( und auch heute nicht wirklich).

Hier ist es gerade so, daß schon bei den Arbeiten in der 3. Klasse erwartet wird, daß man zuhause mit Hilfe lernt. Auf Menuk und Reli,. So ein Quatsch !
Und die Hausaufgabenmenge in der 3. Klasse ist wieder so abartig, daß es ohne meine Hilfe nicht geht. Das war bei Madame in der 3. genauso. Und ich frage mich warum ? Warum muss man die armen Kinder so zuknallen mit Hausaufgaben. Ich bin sicher 40 fröhlich gerechnete Matheaufgaben bringen mehr als 160, die man in der Menge kaum bewältigen kann.
Ich finde es soooo ätzend !
Bevor ich mich weiter echauffiere, versuche ich die Energien doch lieber für die Vorlesung zu nutzen ;-)